Inhouse-Team des Jahres IP/Medien

DFL Deutsche Fussball Liga

Ihre Taktik überzeugt: Die DFL-Juristen haben sich während der komplexen Vergabe der Fußball-Bundesligarechte zu wahren Meistern geschickter Strategien entwickelt. Dr. Holger Blask und Jürgen Paepke steuerten nicht nur die Entwicklung eines neuen und innovativen Vermarktungsmodells, sondern haben auch bewiesen, wie reibungslos sie unter hohem Zeitdruck zusammenarbeiten. Denn nachdem das Bundeskartellamt das Vermarktungsmodell gekippt hatte, mussten sie schnell reagieren und binnen kürzester Zeit die konventionelle Ausschreibung der Rechte über die Bühne bringen.


Wie souverän das noch junge Team für die Vermarktung eines der wichtigsten und lukrativsten Inhalte in der Medienbranche gesorgt hat, lässt sich deutlich am Lob mehrerer Deal-Beteiligter ablesen. „Sie haben exzellentes Know-how, sind extrem gut erreichbar und bewegen beeindruckend hohe Volumina“, brachte es etwa einer auf den Punkt. Es ist eine besondere Anerkennung für eine Inhouse-Abteilung, die bis zum Weggang ihres Chefjuristen Dr. Thomas Summerer zu CMS Hasche Sigle im Frühjahr 2007 eher im Hintergrund agierte und deshalb in der Marktwahrnehmung viel weniger präsent war als heute.


Seither bilden Paepke und Blask eine Doppelspitze, die Position des Chefjuristen wurde nicht mehr besetzt. Die beiden sind nicht nur zeitlich, sondern auch fachlich äußerst beweglich: Abgesehen davon, dass es sich beim Content Fußball um ein politisch brisantes Thema handelt, stellt auch die rasante technische Entwicklung der Medienbranche die Juristen immer wieder vor neue Herausforderungen im Zusammenhang mit der Rechtevergabe. Dementsprechend sind ihre Aufgabenfelder unterschiedlich verteilt: Blask verantwortet insbesondere das Kartell- und Wettbewerbsrecht, während sich Paepke mit Fragen zu Regelwerken und Statuten sowie insbesondere den Ausschreibungen der Medienrechte beschäftigt.


Dass die Abteilung mit Dr. Oliver Zierold kürzlich einen ebenfalls sehr anerkannten Juristen für den Aufbau einer Rechtsabteilung an den 1.FC Köln verlor, spricht für den guten Ruf, den die DFL-Juristen im Markt genießen. Um den zu verteidigen, bleibt das Team am Ball und beschäftigt sich bereits mit dem personellen Ausbau der Mannschaft.