Mittelständische Kanzlei des Jahres

Menold Bezler

Diese Kanzlei hat sich ein großes Ziel gesetzt und es nicht bei leeren Worten belassen: Seit ihrem Neustart vor fünf Jahren wollte Menold Bezler hinter den dominierenden Wettbewerbern Gleiss Lutz und CMS Hasche Sigle zur drittstärksten Kraft in Stuttgart werden. Auch wenn sie dies noch nicht ganz erreicht hat, sind ihre Fortschritte enorm, wie nicht nur der erfolgreiche Ausbau ihrer internationalen Beziehungen zeigt.


Das Lob der Wettbewerber jedenfalls ist überschwänglich: „Beachtlich, was sich die Anwälte in fünf Jahren aufgebaut haben. Sie mischen den Stuttgarter Markt richtig auf.“ Als Treiber der Entwicklung gelten Rudolf Bezler und Dr. Michael Oltmanns, die ihr Team auf ein wirkungsvolles Konzept eingeschworen haben: Ausgehend von einer soliden Basis mit Dauermandanten aus dem gehobenen Mittelstand, rundet die Kanzlei ihren Full-Service-Ansatz zusehends ab. Dazu rekrutiert sie ambitionierte Quereinsteiger, die aufgrund einer vorbildlichen Vernetzung der Praxisgruppen schnell integriert werden und ebenso schnell Verweisgeschäft generieren. Bestes Beispiel ist der IP-Spezialist Manfred Hammer, der von Wahler kam.


Entscheidende Vorstöße gelangen der Kanzlei zuletzt auch im Öffentlichen Sektor. Längst ist das Team um Dr. Beatrice Fabry und Dr. Frank Meininger bei der öffentlichen Hand in ganz Baden-Württemberg gesetzt. Nach einem gewonnenen Pitch begleitet es jetzt auch das Saarland bei dessen ÖPP-Premiere mit dreistelligem Millionenvolumen. Besondere Beachtung verdienen zudem die überzeugenden internationalen Beziehungen, die vor allem die jüngere Partnerriege engagiert ausbaut. Kaum eine mittelständische Sozietät verfügt über derartige Kontakte nach Indien – zu ihren Mandanten zählen die größten Unternehmen des zukunftsträchtigen Subkontinents.


Erfolgsgarant ist die äußerst geschlossen auftretende Partnerschaft. Sie geht Schwachstellen im Beratungsgeschäft zügig an, etwa beim geplanten, aber noch nicht erfolgten Ausbau der Beratung im Sektor Informationstechnologie. Wie geschickt sie dabei vorgeht, fällt auch ihren Mandanten auf: „Sie ist geradlinig, schnell, taktisch und strategisch stark, ich würde sie jedem blind weiterempfehlen", lobt einer.