Hengeler Mueller
Passé ist das Klischee einer auf Transaktionskartellrecht konzentrierten Kanzlei. Die Kartellrechtler trieben ihr Geschäft an vielen Fronten voran: in Bußgeldverfahren um Brillengläser ebenso wie in der großen Bleichmittel-Schadensersatzklage. Zudem platzierten sie sich frühzeitig für ein äußerst aktuelles Thema: Bei kartellrechtlichen Patentlizenzstreitigkeiten stehen sie an der Seite von IP.com.
Besonders bemerkenswert angesichts der Transaktionsflaute ist, wie sehr Hengeler in teils hoch komplexen Zusammenschlussverfahren gefragt war: Der versierte Dr. Hans-Jörg Niemeyer beriet die angeschlagene Austrian Airlines beim Kauf durch Lufthansa im Kartellrecht ebenso wie in schwierigen beihilferechtlichen Streitfragen. In der Nordzucker-Fusionskontrolle war die langjährige Erfahrung von Jochen Burrichter besonders gefordert, als es parallel zu einer kartellamtlichen Durchsuchung kam.
Burrichters Weitsicht und hervorragenden Nachwuchsförderung ist es vor allem zu verdanken, dass Hengeler eine derart starke Kartellrechtsgruppe aufbauen konnte, die etwa junge Spitzenkräfte wie Dr. Thorsten Mäger hervorbrachte. Dieser machte zuletzt durch die Beratung von E.on beim Verkauf ihrer Stadtwerke-Beteiligung Thüga auf sich aufmerksam – einem der größten Energie-Deals des Jahres. Eine aktuelle Partnerernennung unterstreicht: Das Geschäft stimmt.