Kaye Scholer
Ausgerechnet im umkämpften Frankfurt, wo sich das Gros der Litigation-Praxen ballt, gelang dem kleinen Team von Kaye Scholer der Schritt in den Kreis der Top-Prozess-Praxen. Der Erfolg hat mehrere treibende Kräfte: Eine davon ist der bekannte und erfahrene Dr. Michael Weigel, der im Frühjahr 2008 von Linklaters kam. Eines seiner Highlights war das vielbeachtete Verfahren für eine Geschädigte des Aufzugskartells.
Daneben hat sich Dr. Klaus Eyber mit strategischer Weitsicht frühzeitig auf Korruptionssachverhalte spezialisiert und gute Kontakte zu Wirtschaftsstrafrechtlern etabliert. So ist Kaye Scholer heute eine gefragte Beraterin in dem hochaktuellen Thema und berät dort etwa globale IT- und Mobilfunkkonzerne gegenüber Lieferanten.
Für die deutsche Praxis ist es umso bemerkenswerter, dass sie sich nicht auf die Verweismandate der US-Mutter verlässt. Denn die beiden Partner haben mit der Arbeit in Bankprozessen, D&O und handelsrechtlichen Streitigkeiten eine eigenständige Litigation-Praxis mit überraschender inhaltlicher Breite aufgebaut. Auch Wettbewerber äußern sich lobend über beide: „Sie sind sehr gute Prozessrechtler und verstehen ihr Handwerk.“