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Noch vor knapp 5 Jahren war das Berliner Büro der Kanzlei aufgrund von Weggängen so geschrumpft, dass es von Wettbewerbern kaum noch beachtet wurde. Ein Zustand, der sich zwischenzeitlich radikal geändert hat und damit einen der interessantesten Turnarounds der hiesigen Beraterszene liefert. Er hat viel mit dem zu tun, was den neuen Kanzleistandort Berlin heute attraktiv macht: dem boomenden Start-up- und Venture-Capital-Markt, der sich immer mehr professionalisiert. Fernab des eher traditionellen Bonner Mutterhauses hat sich eine junge Truppe zusammengefunden, die dieses Geschäft geschickt aufgebaut hat. Unter anderem erarbeiteten die Partner eine technische Lösung für die Erstberatung von Gründern, was ihr viel Kredibilität in der Szene verschaffte. Maßgebliche Architekten des Erfolgs sind M&A- u. Venture-Capital-Fachmann Dr. Peter Möllmann und Fondsstrukturierer Dr. Helder Schnittker, die sich eine breite Mandantenbasis erarbeitet haben. Neben wichtigen Inkubatoren beriet man zuletzt verstärkt Corporate-Venture-Capital-Fonds. Dabei operiert das Team immer auch an juristisch herausfordernden Themen, wie zuletzt beim Auflegen eines Venture-Capital-Fonds, der sich ausschließlich an US-Investoren richtet. Im klass. Steuerrecht werden von Berlin aus große Namen wie Axel Springer (bei der SE-Umwandlung) oder Vattenfall (beim Verkauf des Braunkohlegeschäfts) beraten. Mit Triton konnte die Kanzlei dort zudem ein echtes Private-Equity-Schwergewicht hinzugewinnen. Heute ist FGS daher auch hoch attraktiv für Quereinsteiger im Mittelbau, die man aus renommierten Kanzleien abwerben konnte.