Hoyng ROKH Monegier

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Ihr Zusammenschluss veränderte die europäische Patentwelt: Mit Reimann Osterrieth Köhler Haft u. der niederländisch-französisch-spanischen IP-Kanzlei Hoyng Monegier bringen sich 2 marktführende Prozessteams aus Deutschland u. den Niederlanden für mehr europäisches Prozessgeschäft in Stellung. Mit rund 100 Prozessanwälten ist Hoyng ROKH Monegier nun die größte fokussierte IP-Boutique Europas u. bläst dank ihrer neuen Schlagkraft zum Angriff auf die großen Prozessteams von Hogan Lovells, Taylor Wessing und Bird & Bird. Die Chancen stehen mehr als gut, den Trend zu mehr grenzüberschreitender IP-Litigation in Europa für sich zu nutzen – und zwar nicht nur mit Blick auf den UPC-Start, sondern auch im Markenrecht. Es war ein kluger Schachzug von Reimann Osterrieth, sich mit einer der wenigen europäischen Prozesskanzleien auf ihrem Marktniveau exklusiv zu verbinden, denn gleichzeitig haben sich die Chancen auf exklusive Kooperationen in den Niederlanden oder Frankreich für ihre Wettbewerber stark minimiert. Neben den Fusionsschlagzeilen geriet es beinahe zur Randnotiz, dass das deutsche Team im Frühjahr 2016 ein Büro in München eröffnete, einen weiteren jungen Partner ernannte und ihre bisherige Galionsfigur Dr. Thomas Reimann in den Of-Counsel-Status wechselte. Die fast schon selbstverständliche Präsenz in vielen Prozessen erhielt nochmals neuen Schwung bei Mobilfunkklagen von Patentverwertern auf Beklagtenseite: Die Deutsche Telekom und Samsung vertrauen auf das Team. Eine Herausforderung ist es für das erfolgreiche Team noch, an der Präsenz in Pharmafällen zu feilen.
Anwaltsporträts in dieser Kanzleibesprechung:
Dr. Thomas W. ReimannHoyng ROKH Monegier
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