ARTIKEL DER KATEGORIE "Deals"

18.08.2017
Ein Teil der insolventen Solarworld AG ist verkauft: Solarworld-Gründer Frank Asbeck und Qatar Solar Technologies haben die Werke in Freiberg und Arnstadt übernommen. Der Kauf erfolgt über die Firma SolarWorld Industries. Gut 500 Beschäftigte wechseln zur neuen Eigenerin, weitere rund 1.100 in Transfergesellschaften. Die Gläubiger haben dem von Insolvenzverwalter Horst Piepenburg vorgeschlagenen Deal zugestimmt, nun wurden die Werke übergeben.
18.08.2017
Der niederländische Fondsmanager Bouwfonds hat für seinen Parkhaus-Fonds III eingekauft: Für 250 Millionen Euro wechselten 17 Parkhäuser den Besitzer. Verkäufer war der Bouwfonds-Parkhaus-Fonds I, dessen Laufzeit endet. Die Finanzierung lief über Berlin Hyp und Postbank, die einen Kredit über 92 Millionen Euro bereitstellten.
18.08.2017
Die Straße reicht FlixBus nicht mehr. Das Unternehmen steigt in das Geschäft mit Fernzügen ein und gründet das Bahnunternehmen FlixTrain. Dabei bleibt FlixBus seinem Kooperationsmodell treu: Betreiber der Zugverbindung ist das tschechische Unternehmen Leo Express, das die Rechte dafür von dem insolventen Bahn-Wettbewerber Locomore gekauft hat. FlixBus will dafür sorgen, dass die von Leo Express betriebenen Züge ausgelastet sind.
16.08.2017
Der US-Investor Oaktree hat die deutschen Pflegeheimbetreiber Vitanas und Pflegen & Wohnen Hamburg gekauft. Wie aus dem Markt bekannt wurde, zahlt Oaktree etwa 500 Millionen Euro. Bei Private-Equity-Fonds sind Pflegeimmobilien nach wie vor gefragte Investitionsobjekte.
15.08.2017
In der wachsenden Kreuzfahrt-Branche hat es einen Schulterschluss gegeben: Der britische Reisevermittler Cruise.co.uk, hinter dem der Private Equity-Investor Bridgepoint steht, übernahm den deutschen Wettbewerber Kreuzfahrtberater.de. Dafür zahlte er 25 Millionen Euro an dessen Gründer, die sich nach dem Verkauf ihres Unternehmens direkt rückbeteiligten.
14.08.2017
Der Baukonzern Hochtief hat seine Schulden neu geordnet: Ein internationales Bankenkonsortium gewährte dem Unternehmen zu besseren Konditionen einen Kredit über 1,7 Milliarden Euro. Damit konnte der Essener Konzern einen langlaufenden, syndizierten Kredit ablösen, dessen Laufzeit 2019 geendet hätte. Das Unternehmen teilte mit, die Offerten der Banken hätten seinen eigenen Refinanzierungsbedarf deutlich überstiegen.