ARTIKEL DER KATEGORIE "Deals"

28.04.2017
Während mehrere Angriffe von Leerverkäufern das Münchner Beteiliungshaus Aurelius auf Trab halten, ist nun eine beachtliche Transaktion gelungen: Für 185 Millionen Euro in bar verkauft Aurelius die Tochterfirma Secop an die japanische Nidec-Gruppe – und erzielt damit den höchsten Beteiligungserlös der gut zehnjährigen Firmengeschichte. Der Verkaufspreis für den Kompressorenhersteller liegt laut Pressemitteilung etwa elfmal höher als der Preis, den Aurelius beim Einstieg bezahlt hatte.
27.04.2017
Die italienische Großbank UniCredit hat ein milliardenschweres Anleiheprogramm für US-Investoren aufgelegt. Mithilfe der sogenannten Yankee Bonds kann sich das Institut bis zu 30 Milliarden US-Dollar am Kapitalmarkt besorgen. Die beiden Anleihen der ersten Ziehung haben ein Gesamtvolumen von zwei Milliarden US-Dollar. Joint Lead Manager ist ein Bankenkonsortium aus Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Nomura, UBS und UniCredit.
26.04.2017
Für umgerechnet rund 4,4 Milliarden Euro übernimmt Fresenius den US-Konkurrenten Akorn. Der Abschluss der Transaktion soll Anfang 2018 über die Bühne gehen. Daneben hat der Konzern einen weiteren Deal bekannt gegeben. Vom Darmstädter Pharmakonzern Merck kauft Fresenius für bis zu 670 Millionen Euro das Geschäft mit Biosimilars.
26.04.2017
Der Private-Equity-Investor One Equity Partner hat den Transformatorenhersteller SGB-SMIT erworben. Verkäufer war BC Partners, die SGB-SMIT 2008 gekauft hatten. Vor dem jetzigen Verkauf an One Equity war ein strategischer Verkauf an den französischen Industriekonzern Schneider Electric fehlgeschlagen, wie die Agentur Reuters berichtete. Nach Angaben des Informationsdienstleisters sind für die Transaktion knapp 700 Millionen Euro geflossen.
26.04.2017
Der französische Technologiekonzern Spie hat alle Anteile an der Lück-Unternehmensgruppe aus Gießen erworben. Verkäufer waren die Beteiligungsfirma Hannover Finanz und die Gesellschafter Udo und Ingo Lück. Der Share-Deal bedarf der Zustimmung der Kartellbehörden.
25.04.2017
Die Europäische Kommission hat die geplante europäische Börsenfusion nicht zugelassen. Der Zusammenschluss der Börsenbetreiber Deutsche Börse und der London Stock Exchange (LSE) hätte „für das Clearing festverzinslicher Finanzinstrumente ein De-Facto-Monopol geschaffen“, teilte die Kommission mit.