ARTIKEL DER KATEGORIE "Österreich"

24.08.2016
Der Klinikbetreiber PremiQaMed kann unter Auflagen 75 Prozent der Betreibergesellschaft der renommierten Wiener Frauen- und Geburtsklinik Goldenes Kreuz übernehmen. Das geht aus einem Beschluss des Obersten Gerichtshofs (OGH) in Wien hervor. Die restlichen Anteile verbleiben beim bisherigen Trägerverein des Spitals, der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze.
19.08.2016
Das österreichische Mobilfunkunternehmen Spusu will den deutschen Markt erobern – und sieht sich daran vom Telefonriesen Télefonica gehindert. Spusu und dessen Muttergesellschaft Mass Response haben deshalb eine informelle Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt und weitere juristische Schritte angekündigt, falls Télefonica den Eintritt Spusus auf den deutschen Markt weiter bremsen sollte.
11.08.2016
Der bekannte Wiener Wirtschaftsanwalt Dr. Wieland Schmid-Schmidsfelden will gegen das über sein Vermögen eröffnete Konkursverfahren vorgehen. Ein Gläubiger hatte in der vergangenen Woche einen Insolvenzantrag gegen den früheren Partner von DLA Piper und CMS Reich-Rohrig Hainz gestellt.
09.08.2016
Eine Tochter des US-Fonds Bain Capital hat die Heta-Leasingtochter Heta Asset Resolution Italia (Harit) erworben. Das Unternehmen mit einem Buchwert von 657 Millionen Euro beschäftigt 90 Mitarbeiter. Nach dem Verkauf, der noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Banca d’Italia steht, hat die Heta in Italien keine operativen Tätigkeiten mehr.
08.08.2016
Der Europäische Gerichtshof hat in einer Vorabentscheidung zu Rechtswahlklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen entschieden, dass Verbraucherverbände bei der Kontrolle von AGBs das Recht des Mitgliedsstaats einbeziehen müssen, in dem ein Onlinehändler seinen Sitz hat. Beobachter sehen in dem Urteil der 3. Kammer des EuGH einen Meilenstein, der für Unternehmen Klarheit schafft.
05.08.2016
Die Österreichische Staatsdruckerei (ÖSD) hat in einem internationalenSchiedsverfahren gegen die Republik Kosovo rund 6,5 Millionen Euro zugesprochen bekommen. Der Streit geht auf einen Vertrag über die Lieferung von elektronischen Reisepässen aus dem Jahr 2011 zurück. Als Klagepunkte standen Zahlungsverzug und unberechtigte Vertragskündigung im Raum.