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2009-12-07

Deutsche Börse Tradegate Exchange

Die Deutsche Börse hat für einen einstelligen Millionenbetrag 75 Prozent plus eine Aktie an dem auf Privatanleger fokussierten Unternehmen Tradegate übernommen. Tradegate, eine Tochter der Berliner Effektengesellschaft, betreibt seit 2001 eine Plattform, auf der außerbörslich Aktien, Anleihen und Fonds gehandelt werden können. Zum Jahreswechsel soll die Plattform in eine regulierte Börse umgewandelt werden. Zudem hat die Deutsche Börse fünf Prozent an der Tradegate Wertpapierhandelsbank erworben – und damit erstmals an einem Maklerunternehmen. Zusätzlich erhielt sie die Option, ihren Anteil schrittweise auf bis zu 20 Prozent zu erhöhen. (SB)

Berater Deutsche Börse
Hogan & Hartson Raue
(München): Dr. Dirk Besse (Corporate); Associates: Dr. Christoph Wünschmann, Dr. Falk Schöning (beide Kartellrecht), Dr. Philipp Semmer (Corporate), Dr. Robert Heine (IP), Dr. Clemens Waitz (Corporate)
Inhouse
(Frankfurt): Keine Nennungen

Berater Tradegate
White & Case
(Frankfurt): Markus Hauptmann (M&A), Dr. Justus Herrlinger (Kartellrecht); Associate: Dr. Matthias Kiesewetter (M&A)

Hintergrund: Hogan-Partner Besse ist seit etwa einem Jahr laufend für die Deutsche Börse tätig, er arbeitet vor allem in Corporate Governance-Fragen für den Aufsichtsrat . Auch White & Case-Partner Hauptmann berät die Gruppe um die Berliner Effektengesellschaft und damit deren Tochter Tradegate schon lange.