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22.07.2011

Fußball-Länderspiele: ARD und ZDF erhalten Zuschlag mit SportA-Inhouse-Expertise

Die Länderspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaften werden bis 2016 weiterhin von ARD und ZDF übertragen. Das Präsidium des Deutschen Fußball Bundes (DFB) stimmte dem Angebot der beiden öffentlich-rechtlichen Sender zu, die nach Medienberichten 175 Millionen Euro zahlen.

Vorausgegangen war ein transparentes Ausschreibungsverfahren, in dem Interessenten für unterschiedliche Wettbewerbe bieten konnten. Das von ARD und ZDF erworbene Rechtepakete beinhaltet neben den Länderspielen der Nationalmannschaft der Männer auch alle Begegnungen des Frauen-Nationalteams sowie die Spiele der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga von der Saison 2012/13 bis zum Spieljahr 2015/16. Ausgenommen sind die Qualifikationsspiele der Männer-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2016, die zentral von der UEFA (Europäische Fußball-Union) vermarktet werden.

Berater SportA
Inhouse (München): Adrian Fikentscher – aus dem Markt bekannt

Berater ZDF
Inhouse (Mainz): Peter Weber (Chefjustiziar) – aus dem Markt bekannt

Berater DFB
Inhouse (Frankfurt): Dr. Jörg Englisch (Leiter Recht) – aus dem Markt bekannt
Lentze Stopper (München): Gregor Lentze, Dr. Martin Stopper; Associate: Dr. Felix Holzhäuser

Hintergrund: Adrian Fikentscher ist seit Ende 2009 gemeinsam mit Michael Amsinck Geschäftsführer von SportA und verantwortet den Sportrechteeinkauf der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Schon von 1996 bis 2003 war er in der Geschäftsführung der Agentur tätig. Vor zwei Jahren kehrte er dann von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) zum Bayrischen Rundfunk zurück.

Der DFB vertraut Lentze Stopper bereits seit Jahren bei verschiedenen vermarktungsrechtlichen Themen. So beriet die Kanzlei etwa im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit der Ausschreibung um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022. Die 2007 gegründete und auf Sport- und Medienrecht spezialisierte Kanzlei begleitet darüber hinaus auch andere namhafte Adressen regelmäßig, vor allem im Fußballbereich. So beriet sie etwa die Deutsche Fußball Liga (DFL) zuletzt zur Vermarktung der Spieldaten der Bundesliga. Im vergangenen Jahr wuchs die Münchner Sozietät durch den Zugang von Felix Holzhäuser auf nun drei Anwälte. Der Sohn von Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen, wechselte von Bird & Bird. (René Bender)