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2012-07-06

Chilenische Mautautobahn: Hochtief verkauft Anteil mit Renzenbrink an Brookfield

Hochtief hat ihre Beteiligung an der Betreibergesellschaft der chilenischen Mautautobahn verkauft. Ein Konsortium um den Infrastrukturfonds Brookfield erwarb den 45,5-Prozent-Anteil an Vespucio Norte Express für rund 230 Millionen Euro.

Ulf Renzenbrink

Ulf Renzenbrink

Brookfield war als Mitgesellschafter der Mautautobahn vorerwerbsberechtigt. Hochtief hatte bereits 2008 und 2009 zwei Beteiligungstranchen an Investoren um M.M. Warburg verkauft. Die Anteile erhielt nun Brookfield. Die Transaktion soll Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Die chilenische Mautautobahn ist seit 2006 in Betrieb und ist eine der am meisten befahrenen Straßen in der Hauptstadt Santiago de Chile. Hochtief hatte das Projekt geplant, finanziert und gebaut sowie seit der Eröffnung betrieben.

Berater Brookfield
Inhouse (Toronto): Justin Beber (General Counsel) – aus dem Markt bekannt
Carey (Santiago de Chile): Salvador Valdés; Associate: Arturo Poblete (beide Chilenisches Recht) – aus dem Markt bekannt

Berater Hochtief
Inhouse (Essen): Christoph Buch, Christoph Boeninger – aus dem Markt bekannt
Renzenbrink Raschke von Knobelsdorff Heiser
(Hamburg): Dr. Ulf Renzenbrink; Associate: Dr. Sebastian Pläster (beide Corporate) – aus dem Markt bekannt
Larrain Rencoret & Urzua (Santiago de Chile): Jose Larrain – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Die Hamburger Corporate-Boutique Renzenbrink hatte Hochtief bereits bei den Beteiligungsverkäufen 2008 und 2009 beraten. Nun agierte sie als Lead Counsel für die Hochtief AG sowie die involvierten deutschen und chilenischen Tochtergesellschaften.

Brookfield setzte mit Carey auf eine der größten Kanzleien in Chile. In der 1905 gegründeten Kanzlei arbeiten rund 150 Anwälte. Zu den regelmäßigen Mandanten von Corporate-Partner Valdés gehören unter anderem Barclays, Calyon, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, Morgan Stanley und JPMorgan. (Christine Albert)