Markteintritt: Ahold eröffnet mit Hengeler Mueller erste Filiale in Deutschland
Der Lebensmittelhandelskonzern Ahold aus den Niederlanden plant den Markteintritt in Deutschland. In wenigen Wochen will er seinen ersten Laden in einer ehemaligen Aachener Schlecker-Filiale eröffnen. In Nordrhein-Westfalen sind auch die nächsten Eröffnungen geplant.
Oleg de Lousanoff
Die neue Filiale in Aachen wird den Namen ‘Albert Heijn to go’ tragen und soll speziell Menschen ansprechen, die schnell für unterwegs Essen kaufen wollen. Dies gleicht dem Konzept der to-go-Filialen des deutschen Wettbewerbers Rewe.
Ahold will insgesamt 150 weitere Convenience-Stores in Europa eröffnen. Convenience-Produkte sind Fertiggerichte wie Tiefkühlgemüse und Sandwiches. Derzeit betreibt der Konzern unter verschiedenen Marken etwa 3.000 Läden in Europa sowie den USA. Zu den Marken gehören neben Albert Heijn unter anderem ICA, Peapod und Stop&Shop.
Berater Ahold
Hengeler Mueller (Frankfurt): Dr. Oleg de Lousanoff (Federführung), Dr. Hendrik Haag (Kapitalmarktrecht), Dr. Ernst-Thomas Kraft, Dr. Matthias Scheifele (beide Steuern), Dr. Carsten van de Sande (Immobilien-/Vertragsrecht), Dr. Christian Hoefs (Arbeitsrecht), Dr. Alf-Henrik Bischke (Kartellrecht), Dr. Thomas Schmidt-Kötters (Öffentliches Recht; beide Düsseldorf): Associates Dr. Vanessa Wettner, Dr. Susan Kempe-Müller, Dr. Jürgen Nosky, Hendrik Bockenheimer, Dr. Markus Böhler, Dr. Christian Häußer, Dr. Andreas Herr, Dr. Martin Mohr, Dr. Susanne Koch, Katharina Kürzel (beide Düsseldorf)
Inhouse (Amsterdam): Carolyn Seeger – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Hengeler wurde erstmals für Ahold tätig, das Mandat kam über Kontakte in den Vorstand zustande. Bereits seit Längerem bereitet die Kanzlei den deutschen Markteintritt der Niederländer umfassend vor und beriet im Gesellschafts-, Miet-, Kapitalmarkt-, Steuer-, Arbeits- und Öffentlichen Recht. (Parissa Kerkhoff)