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10.10.2012

Marktöffnung: Hessen vergibt mit CBH Sportwetten-Konzessionen

Erstmals haben private Glücksspielanbieter in die Möglichkeit, in mehreren Bundesländern legal Sportwetten anzubieten. Dazu vergibt das Hessische Ministerium des Innern und für Sport entsprechende Konzessionen federführend für alle Bundesländer – mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Stefan Hertwig

Stefan Hertwig

Die Vergabe basiert auf dem Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag. Hierin haben die Länder beschlossen, befristet bis zum 30. Juni 2019 maximal 20 Konzessionen zu vergeben. Die Glücksspielunternehmen erhalten damit das Recht, Sportwetten sowohl im Internet als auch terrestrisch zu veranstalten. Die Konzessionen werden in einem zweistufigen europaweiten Verfahren vergeben.

Vorangegangen ist bereits das Land Schleswig-Holstein, das im Mai die ersten drei Lizenzen für Sportwettenanbieter vergeben hat. Den Zuschlag erhielten neben staatlichen Anbieter Oddset auch Betfair und Jaxx.

Berater Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport
CBH Rechtsanwälte
(Köln): Prof. Dr. Stefan Hertwig (Federführung), Andreas Haupt (beide Vergaberecht), Dr. Manfred Hecker, Dr. Markus Ruttig (beide Glücksspielrecht); Associates: Kristin Kingerske (Vergaberecht), Niklas Kinting (IT-Recht)

Hintergrund: CBH kam über eine Ausschreibung des hessischen Innenministeriums ins Mandat. Die Kölner Kanzlei verfügt nicht nur über eine anerkannte vergaberechtliche Praxis, sondern auch über erhebliche Erfahrung im Glücksspielrecht.

Im schleswig-holsteinischen Verfahren setzten die Bieter Jaxx und Oddset auf Inhouse-Kompetenz, Betfair vertraute Freshfields Bruckhaus Deringer (mehr…). (Anja Hall)