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14.10.2010

Frankfurt: WTS jetzt im Asset Management offiziell mit eigener Rechtsberatung

Die vornehmlich auf Steuerberatung ausgerichtete WTS-Gruppe hat ihr Beratungsangebot ausgebaut: Zum Oktober startete WTS Legal offiziell. Damit wird WTS zum Full-Service-Anbieter im Bereich Asset Management und tritt auf diesem Gebiet in Konkurrenz zu Rechtsanwaltskanzleien.

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Fritz Esterer

WTS wurde vor zehn Jahren als ausgelagerte Siemens-Steuerabteilung gegründet. Im Wesentlichen konzentrierte sich die Gesellschaft auf Steuerberatung. Zu den Mandanten zählen zahlreiche börsennotierte Konzerne, aber auch Mittelständler und vermögende Privatkunden. Seit einigen Jahren berät WTS auch Fonds, allerdings nicht in aufsichtsrechtlicher Hinsicht. Mit der neuen Gesellschaft WTS Legal soll das Thema Asset-Managment nun umfassend abgedeckt werden.

Um das Beratungs-Know-how zu ergänzen, hatte sich WTS bereits im September mit namhaften Anwälten verstärkt: Von der US-Kanzlei Dewey & LeBoeuf waren mit Dr. Carsten Fischer (34), Dr. Bela Jansen (37) und Dieter Lübbehüsen (51) drei neue Partner dazugekommen (mehr...). Die Neuzugänge arbeiten eng mit Robert Welzel und Steffen Gnutzmann zusammen. Die Rechtsanwälte und Steuerberater waren 2007 von der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zu WTS gewechselt. Zusammen sind bei WTS Legal nun 7 Partner sowie gut 15 weitere Mitarbeiter tätig.

Als Full-Service-Anbieter begleitet das neue Team Fondsgesellschaften bei der Auflage und Strukturierung von regulierten und nicht regulierten Investmentfonds für private und institutionelle Anleger. Ferner berät WTS Legal auch auf der Investorenseite: Zu den Mandanten gehören institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, Family Offices und Industrieunternehmen.

Fritz Esterer, Vorstandsvorsitzender der WTS, sagte: “Wir wolllen dort Rechtsberatungen anbieten, wo es unser Beratungsspektrum sinnvoll ergänzt.” Es sei durchaus denkbar, die Rechtsberatung auch an anderen Stellen auf- und auszubauen. “Es ist aber nicht geplant, künftig alle Rechtsgebiete abzudecken, wir bleiben bei unseren Kernkompetenzen”, sagte Esterer. (Volker Votsmeier)