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02.06.2014

Frankfurt: Ehemaliger Beiten-Anwalt zu Xenion

Ab Juli ist der langjährige Beiten Burkhardt-Anwalt Felix Rackwitz (41) als Chief Operating Officer (COO) beim Rechtsdienstleister Xenion Legal tätig. Der 41-Jährige war bis Ende vergangenen Jahres Leiter Geschäftsentwicklung bei Beiten.

Felix Rackwitz

Felix Rackwitz

Rackwitz hatte 2004 noch als Associate die Verantwortung für das frisch eröffnete Kiewer Büro von Beiten übernommen und dessen Aufbau gesteuert. Das zunächst rasant wachsende Büro wurde dann ebenso wie die Standorte von Wettbewerbern von der Finanzkrise erwischt. Anfang 2012 kam Rackwitz schließlich zurück nach Deutschland. Er verabschiedete sich aus der anwaltlichen Tätigkeit und wurde bei Beiten Leiter Geschäftsentwicklung. Ende 2013 schloss Beiten das weißrussische Büro. Zum gleichen Zeitpunkt schied Rackwitz aus privaten Gründen aus der Kanzlei aus.

Rackwitz beschäftigt sich schon seit Längerem mit Phänomenen wie Legal Process Outsourcing und anderen alternativen Modellen der rechtlich geprägten Beratung. In den vergangenen Monaten engagierte er sich dann selbst als Lawyer-on-demand. Er unterstützte die Rechtsabteilung eines Konzerns beim Projektmanagement einer größeren Restrukturierung mit Russlandbezug.

Xenion erweitert mit Rackwitz ihren Managementkreis. Bereits im vergangenen Jahr schloss sich Dr. Stephan Schumacher als Beiratsvorsitzender und Finanzchef dem von Dr. Carsten Reimann gegründeten und geführten Dienstleister an. Schumacher war zuvor bei Freshfields Bruckhaus Deringer tätig und Geschäftsführer von RTL Online.

Xenion ist 2012 angetreten, mit einem Lawyers-on-demand-Service alternative Beratungsmodelle für den deutschen Markt anzubieten. Rasch sammelten sich unter dem Dach eine Reihe von Anwälten. Ein Jahr nach Gründung zählte das Netzwerk rund 50 Berufsträger, darunter einige erfahrene ehemalige Chefjuristen. Nach einem zunächst eher verhaltenen Start sind derzeit nach Angaben von Xenion eine Reihe von Anwälten in Dax- und MDax-Unternehmen im Einsatz, auch in der Schweiz. (Astrid Jatzkowski)