Für ein Jahr hatte danach der Patentanwalt und Partner Oliver Tarvenkorn das Münsteraner Spieker-Büro geleitet. Mit ihm war zudem ein Associate zu Spieker gewechselt. Tarvenkorn ist jetzt wieder in eigener Kanzlei tätig.
Spieker wollte mit den beiden Quereinsteigern ursprünglich den IP-Bereich im Münsterland weiter ausbauen. Das Büro in Münster war der erste Standort der alteingesessenen Dortmunder Kanzlei außerhalb des Ruhrgebiets. „Leider hat es nicht geklappt mit der Fusion“, sagte Spieker-Partner Dr. Achim Herbertz. Der Grund hierfür seien letztlich unterschiedliche strategische Vorstellungen gewesen.
Auch kanzleiintern habe es immer wieder unterschiedliche Vorstellungen über die Ausrichtung des Münsteraner Büros gegeben, so Herbertz, der selbst auf den Grünen Bereich spezialisiert ist. Bereits vor der Fusion hat er eng mit dem Patentanwalt Tarvenkorn zusammengearbeitet. „Unsere gute Zusammenarbeit werden Oliver Tarvenkorn und ich auch in Zukunft in der täglichen Arbeit fortführen“, sagte Herbertz.
Tarvenkorn war bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. (Silke Brünger)