Artikel drucken
13.04.2017

Beteiligungsverkauf: Immigon trennt sich mit Schönherr von RBI-Aktien

Die ÖVAG-Abbaugesellschaft Immigon hat sämtliche Anteile an der Raiffeisen Bank International (RBI) an institutionelle Investoren verkauft. Die Privatplatzierung hatte ein Gesamtvolumen von rund 208 Millionen Euro und umfasste gut drei Prozent des Grundkapitals der RBI. 

Ursula Rath

Ursula Rath

Der Block-Trade erfolgte Ende März 2017 in Form eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens, das BNP Paribas und die Erste Group als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners begleiteten. Insgesamt wurden 9,92 Millionen Aktien zu einem Preis von je 21 Euro platziert. 

Die Beteiligung von Immigon an der RBI war eine Folge der jüngst erfolgten Verschmelzung von Raiffeisen Zentralbank und RBI. Immigon hält nunmehr weder direkt noch mittelbar Aktien an der RBI.

Berater Immigon Portfolioabbau
Schönherr (Wien): Dr. Ursula Rath (Kapitalmarktrecht)
Inhouse Recht (Wien): Dr. Stefan Süssenbach (Head of Legal)

Berater BNP Paribas/Erste Group:
Baker & McKenzie (Wien): Dr. Eva-Maria Ségur-Cabanac (Federführung), Mark Devlin (Frankfurt); Associate: Edmund-Philipp Schuster (Rechtsanwaltsanwärter; alle Kapitalmarktrecht)
Inhouse Recht (Erste Group; Wien): Dr. Ignaz Bodenstorfer
Inhouse Recht (BNP Paribas; London): Christoph Opfermann

Hintergrund: Alle Berater sind aus dem Markt bekannt.

Neben Binder Grösswang spielt Schönherr eine zentrale Rolle bei der Neustrukturierung des Volksbankensektors. Die Kanzlei beriet die ÖVAG-Abbaugesellschaft  beispielsweise auch beim Verkauf der VB Factoring und der VB Leasing.

Baker & McKenzie kam über eine Empfehlung der Erste Group ins Mandat, die seit Jahren in zahlreichen Angelegenheiten auf die Anwälte von Baker vertraut. (Claudia Otto)