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PRESSEMITTEILUNG 22. JANUAR 2010

Clifford Chance und Hengeler Mueller sind die Lieblinge des DAX

Köln, 22.01.2010 – Clifford Chance und Hengeler Mueller sind die
beliebtesten Kanzleien der DAX-Unternehmen. Die britische Großsozietät
mit starker Branchenfokussierung und die deutsche Traditionskanzlei
werden am häufigsten mandatiert. Das geht aus einer Studie hervor, die
Dr. Silvia Hodges (Emerson College, Boston und Fordham Law School, New
York City) in Zusammenarbeit mit JUVE und NISUS Consulting durchgeführt
hat.

Die Hälfte der DAX-Unternehmen hat sich an der Befragung zu ihrem
Mandatierungsverhalten beteiligt. Linklaters, die weltweit
umsatzstärkste Kanzlei, und die Finanzierungsspezialistin Allen &
Overy belegen die Plätze drei und vier. Ihnen folgen Freshfields
Bruckhaus Deringer, die größte Kanzlei in Deutschland, sowie Flick
Gocke Schaumburg, die führende deutsche Steuerrechtskanzlei.

Die traditionsreiche Wall-Street-Kanzlei Cleary Gottlieb Steen
&Hamilton ist jedoch die Sozietät, zu der die DAX-Unternehmen ein
besonderes Vertrauensverhältnis pflegen. In dieser Disziplin liegt sie
noch vor Freshfields und Hengeler. Wären die Unternehmen allerdings
gezwungen, sich auf nur eine Kanzlei für ihre Rechtsberatung zu
beschränken, so fiele ihre Wahl wiederum auf Freshfields und Hengeler.

Die Studie zeigt auch, dass die Kosten in wirtschaftlichen
Krisenzeiten ein wichtiger Faktor für die Unternehmen sind. Die
befragten Justiziare arbeiten mittlerweile, ebenso wie ihre Kollegen in
Großbritannien, mit einer Auswahl an alternativen Honorarmodellen, in
Abkehr von der langjährigen Praxis, nach Stunden abzurechnen. Besonders
Caps (die Festlegung einer Preisobergrenze) und Festpreise (Pauschalen
für ein Mandat oder Projekt) werden genutzt, um als kalkulationssichere
Vereinbarungen den Unternehmen mehr Kostenkontrolle zu ermöglichen.

Teilnehmer:

An der Befragung, die sich an den FTSE-100-Befragungen in
Großbritannien orientiert hat, haben sich die General Counsel bzw.
Rechtsabteilungsleiter der folgenden DAX-Unternehmen beteiligt (in
alphabetischer Reihenfolge): Adidas, BASF, Bayer, Commerzbank,
Continental, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Lufthansa,
Deutsche Postbank, Deutsche Telekom, Fresenius Medical Care, Henkel,
Linde, Metro und Siemens.

Eine ausführliche Analyse der Studienergebnisse erscheint in der Februar-Ausgabe des JUVE-Rechtsmarkt. 


Hintergrund-Informationen:

JUVE ist Presseverlag und Informationsdienstleister für
Wirtschaftsanwälte, Mandanten und den juristischen Nachwuchs. Die
Zeitschrift JUVE Rechtsmarkt berichtet monatlich über den Markt für
Rechtsberatung von Unternehmen. Im Mittelpunkt der Recherche stehen
Kanzleien, Anwälte und deren Mandanten sowie Rechtsabteilungen.

Weitere Publikationen von JUVE:

  • JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien (12. Ausgabe, November 2009)
  • German Commercial Law Firms (10. Ausgabe, Juni 2009)
  • azur – Karrieremagazin für junge Juristen (halbjährlich, plus Sonderausgabe „azur 100 – Arbeitgeberranking für Juristen“).
  • aktuelle Nachrichten aus dem deutschen Anwaltsmarkt,
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    im Internet unter www.juve.de und www.azur-online.de. Mit dem kostenlosen Newsletter „JUVE
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    Entwicklungen im Anwaltsmarkt aufmerksam (Bestell-Adresse per E-Mail:
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Tel:0221/913880-37

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