Seite drucken

DIE JUVE HANDBüCHER

 

Der Weg von Ihren Mandatslisten bis zum Schreibtisch der Unternehmensjuristen. Wie bringen die Handbücher Transparenz in den vielschichtigen Markt der Rechtsberatung?

 

Wer ist die Zielgruppe?

Unternehmen (v.a. Rechtsabteilungen, Vorstände und Geschäftsführer)

 

Warum publizieren wir Handbücher?

Der Markt ist vielfältig und verändert sich ständig. Wir möchten Transparenz schaffen, denn Unternehmensentscheidungen hängen auch von rechtlichen Gegebenheiten ab.

 

Wie reagieren wir auf die Veränderungen im Markt?

Aus den Gesprächen mit Mandanten ergibt sich für uns stetiger inhaltlicher Anpassungsbedarf, so dass wir Themen aufgreifen oder auch zurückfahren. Konkret wurden in den letzten Handbüchern die Themen Compliance sowie Presse- und Äußerungsrecht ausgebaut und das Sonderthema Erneuerbare Energien innerhalb des Energiewirtschaftsrechts stärker herausgearbeitet. Aus diesem Grund ist auch der Zuschnitt des JUVE German Commercial Law Firms (GCLF) anders als das deutsche JUVE Handbuch, da einige Kapitel für die internationale Leserschaft weniger relevant sind.

 

Worin besteht die journalistische Arbeit bei der Erstellung der Texte und Rankings?

Wir betreiben eine Ganzjahresrecherche. Sie setzt sich zusammen aus permanenten Gesprächen mit Kanzleien und Rechtsabteilungen zu unterschiedlichsten Themen über alle Publikationen hinweg. Alle diese Informationen fließen in die Handbücher ein. Darüber hinaus führen Redakteure bei Bedarf weitere Gespräche, die sie zur Erstellung der Handbücher benötigen. Alle JUVE Redakteure sind für das JUVE Handbuch/GCLF tätig und unterstützen auch bei der Recherche zum JUVE Magazin. Wir sind keine Researcher, sondern ausgebildete Redakteure, die ganzjährig und meist seit vielen Jahren ihre Fachgebiete und Regionen recherchieren.

Nur eine so breit angelegte und von Fachredakteuren betriebene Recherche kann zu verlässlichen Ergebnissen führen, die wiederum die Transparenz schaffen, die unsere Leser suchen und zu Recht von uns erwarten. Insgesamt führen wir mehr Gespräche mit den Marktteilnehmern als je zuvor.

 

Wo kommt Ihre Presse-, BD- und Marketingarbeit ins Spiel?

Hilfreich ist, wenn Sie die Relevanz von Informationen im Blick haben, was nicht bedeutet, dass es nur darum geht, die größten Fälle zu nennen. Es geht darum zu vermitteln, welches die wichtigsten Entwicklungen waren – auch in kleineren Mandaten wenn sie eine wichtige Entwicklung für die Kanzlei demonstrieren. Bitte strukturieren Sie die Informationen anhand unserer Fragebögen, ungeschönt, direkt und wahrheitsgetreu. Informationen sollten dabei so detailliert und pünktlich wie möglich sein.

 

Wie geht JUVE mit den von Kanzleien in den Submissions genannten Referenzen / Mandanten um?

Wir kontaktieren Unternehmen entweder telefonisch oder per Email. Dabei geben wir nicht an, was der konkrete Auslöser war (etwa: „Kanzlei XY hat Sie als Referenz benannt“), sondern beziehen uns lediglich auf die Recherchen für das JUVE-Handbuch.

 

Wie werden diese Mandanten (Unternehmen) angesprochen?

Die Fragestellung ist offen. Wir fragen nie nach der Meinung zu einer bestimmten Kanzlei, sondern immer allgemein nach den positiven wie negativen Erfahrungen mit Kanzleien, mit denen die Unternehmen arbeiten. Jede andere Form der Fragestellung würde die Antwort in eine bestimmte Richtung lenken und das Bild verzerren. Nur mit dieser journalistischen Recherche bekommen wir zudem ein vollständiges Bild davon, mit wem das Unternehmen in welchem Umfang arbeitet.

 

Wie viele der Genannten sprechen wir an?

Unabhängig von den Submissions der Kanzleien treffen die Redakteure eine Auswahl von zentralen Unternehmen für ihre jeweiligen Märkte, die von uns, ebenso wie weitere uns bekannte Mandatierende, früh im Jahr angesprochen werden. Nach Eingang der Submissions wählen die Redakteure aus den Referenzen weitere Ansprechpartner so aus, dass sie uns aufgrund ihrer Mischung ein möglichst umfassendes Feedback liefern. Das kann bedeuten Dauermandanten/Neumandanten, Rechtsabteilungen, operativ Tätige, Vorstände, Projektleiter pp. Im Laufe des Jahres werden dann weitere genannte Referenzen kontaktiert. Wesentlich ist daneben jedoch die laufende Recherche, etwa bei Nachrichten, Dealmeldungen und Beiträgen in unseren weiteren Publikationen.

 

Wie ist die Responserate aus Unternehmen auf die Fragebögen, die wir an Unternehmen schicken?

Bei der Recherche aufgrund Referenzangabe insgesamt ca. 7 %. Bei Rechtsabteilungen und auf Konzernebene ist der Wert um einiges höher. Hinzu kommen die Rechercheergebnisse aus den bereits erwähnten laufenden Kontakten, die hier nicht enthalten sind.

 

Kann man bei JUVE eigene Texte veröffentlichen?

JUVE veröffentlicht keine Autorenbeiträge/Fremdtexte. Alle redaktionellen Beiträge werden von festangestellten JUVE Redakteuren (oder wenigen ausgewählten freien Journalisten, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten) recherchiert und geschrieben. Die einzigen Fremdtexte von Kanzleien sind sogenannte Co-Publishings oder redaktionelle Anzeigen: Das sind Beiträge zu juristischen Themen im JUVE Handbuch, GCLF und azur/azur100, für die Kanzleien einen meist zweiseitigen Anzeigenplatz kaufen und die auch als bezahlte Texte gekennzeichnet sind.

 

Ist die Platzierung einer Anzeige frei wählbar?

JUVE platziert Anzeigen einer Kanzlei, die in einem redaktionellen Beitrag vorkommt, bewusst nicht in diesem Beitrag. Das gilt für das Handbuch ebenso wie für alle anderen Publikationen des Verlags. Die Co-Publishings heben sich farblich von den weißen redaktionellen Seiten im Buch ab.

 

Eckdaten zum Vertrieb / Zahlen

(Stand: April 2017)

 

JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien:

  • Druckauflage: 20.500 Exemplare, online frei zugänglich mit Volltextsuche
  • Vertrieb an: 12.500 Entscheider in Unternehmen (Geschäftsführer, Vorstände, General Counsel, Steuer-, IP- und Personalabteilungen)
  • 7.200 Exemplare an Anwälte in deutschen und internationalen Kanzleien
  • 550 Exemplare an Bibliotheken in Universitäten und Gerichten
  • auf Personalmessen für den juristischen Nachwuchs
  • Rankings und Bewertungen für rund 800 Kanzleien in 45 Fachgebieten und  21 Regionen

 

JUVE German Commecial Law Firms (GCLF):

  • Druckauflage: 13.100 Exemplare, online frei zugänglich mit Volltextsuche
  • Vertrieb an: über 8.000 Entscheider in Unternehmen in USA + Kanada (Geschäftsführer, Vorstände, General Counsel, Rechtsabteilungen)
  • Vertrieb an: knapp 4.000 Entscheider in internationalen Unternehmen und Kanzleien (32 Länder – ohne USA und Kanada)
  • Vertrieb an: 1.000 deutsche Kanzleien mit internationalen Partnern
  • Verkauf innerhalb Deutschlands

 

JUVE Magazin für Wirtschaftsjuristen in Österreich:

  • Alle 2 Monate 1 Rechtsgebiet
  • Druckauflage: durchschnittlich 4.500 Exemplare
  • Vertrieb : rund 50 % der verbreiteten Auflage geht an Unternehmen in Österreich, 15 % an Kanzleien in Österreich
  • Die restlichen Exemplare der verbreiteten Auflage gehen an 4 Universitäten sowie Unternehmen und Kanzleien in Deutschland
  • außerdem Verkauf sowie Auslage auf Messen

 

Links:

 

JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien Online

Recherchekriterien (JUVE Handbuch)

 

GCLF Online

Research Criteria (GCLF)