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ANWALTPORTRÄT

Christian Hertz-Eichenrode

Geboren 1952, Studium der Rechtswissenschaften von 1970 bis 1975 in Straßburg, Genf und Bonn. Nach dem Referendariat absolvierte Christian Hertz-Eichenrode 1979/80 als Stipendiat des DAAD ein Aufbaustudium an der Ecole Nationale D'Administration (ENA).

Seine berufliche Tätigkeit begann Herr Hertz-Eichenrode in der Industrie (Münchener Rück in München, ESSO in Hamburg). 1983 wechselte er zu der renommierten Hamburger Sozietät Seelig, Ehlers, die besonders für ihre Arbeit auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes und insbesondere des Markenrechts bekannt ist. Zum großen Mandantenstamm aus diesem Bereich gehört ein großer Teil von Klienten aus englisch- und vor allem aus französischsprachigen Ländern, wobei die Mandatsbeziehungen teilweise älter als 100 Jahre sind.

Herr Hertz-Eichenrode hat zusammen mit den Partnern und Mitarbeitern diesen Mandantenstamm ausgebaut. Mit den französisch- und englischsprachigen Mandanten korrespondiert er in deren Muttersprache. Zu seinen Klienten gehören bedeutende ausländische Unternehmen der Parfüm-, Arzneimittel- und Lebensmittelindustrie ebenso wie zahlreiche mittelständische nationale Unternehmen. Er berät und vertritt sie in allen Fragen des Markenrechts (einschließlich der Produktpiraterie), des Geschmacksmusterrechts, des Urheberrechts, des Kartellrechts und des Wettbewerbsrechts.

Die Sozietät, in der Hertz-Eichenrode seit 1985 Partner ist, hat sich Anfang 2003 mit anderen Kanzleien zur überregionalen Sozietät FPS zusammengeschlossen und bildet deren Hamburger Standort. Die Praxisgruppe "gewerblicher Rechtsschutz" dieses Büros besteht zurzeit aus vier Anwälten sowie aus einigen qualifizierten nicht-juristischen Sachbearbeitern.

Herr Hertz-Eichenrode ist Mitglied der GRUR, der International Trademark Association (INTA) und der französischen APRAM. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes verfasst, u.a.

  • Markenrecht, Kommentar, (Mitautor), hrsg. von Schultz, Verlag Recht und Wirtschaft, Heidelberg, 2. Aufl. 2007
  • De quelques aspects de la nouvelle loi allemande sur les marques (Co-Autor), in: Melanges Jean-Jacques Burst, S.583ff., Paris, 1997
  • Verwechslungsgefahr - ein deutscher Sonderweg? WRP 2007, 1067
  • Die Rechtsprechung zur rechtsverletzenden Benutzung von Marken WRP 2008, 1499
  • Recent developments in European trade mark jurisprudence, Vortrag auf dem Seminar der deutschen und der polnischen Landesgruppe der AIPPI, November 2002, Krakau
  • Parallel Imports Report - INTA report
  • Nachahmung fremder Leistungen, in: Walter/Gruber, Anwaltshandbuch der Wettbewerbspraxis, Köln, 1997
  • Questions juridiques du droit allemand relatives `a la publicite´ dans l'internet, Gazette du Palais, N 325,326 ( 22.11.1997), S.9ff
  • World Intellectual Property, Rights and Remedies, Oceana Publications Inc. 1995
  • Anmerkung zu OLG Düsseldorf v.8.6.1989 - 8 U 220/88
  • La publicite´ et la loi, Greffe, Paris, 1990
Rechtsgebiete
  • Geistiges Eigentum
  • Kartellrecht
  • Marken- und Geschmacksmusterrecht
  • Vertriebssysteme