Über Dr. Jörg Oesterle, LL.B. (London)

Vita:

  • Geboren 1983 in Bad Soden im Taunus
  • 2004 – 2011: Studium der Rechtswissenschaften am University College London (LL.B.) und an der Universität zu Köln (1. Staatsexamen) im Rahmen des englisch-deutschen Doppelabschlussprogramms
  • 2011 – 2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Cleary Gottlieb, Köln
  • 2012 – 2014: Promotionsstipendiat des Arbeitskreises Wirtschaft und Recht im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • 2013: Forschungsaufenthalt an der University of California, Berkeley
  • 2015: Promotion bei Prof. Dr. Matthias Jahn, Goethe-Universität Frankfurt
    (Thema: „Die Beschlagnahme anwaltlicher Unterlagen und ihre Bedeutung für die Compliance-Organisation von Unternehmen“; ausgezeichnet mit dem WisteV-Preis 2015)
  • 2014 – 2016: Referendariat am Kammergericht mit Stationen u. a. bei Feigen Graf in Frankfurt, dem Bundesentwicklungsministerium in Berlin und einer US-amerikanischen Wirtschaftskanzlei in New York City
  • 2017 – 2019: Rechtsanwalt bei Linklaters in Frankfurt im Bereich Dispute Resolution (wirtschaftsstrafrechtliche Beratung von Unternehmen/Begleitung von Internal Investigations)
  • Seit 2019 Rechtsanwalt bei kempf schilling + partner in Frankfurt
  • Seit 2022 Fachanwalt für Strafrecht

 

Praxisschwerpunkte:

Verteidigung und Beratung von Individuen und Unternehmen in allen Bereichen des Wirtschaftsstrafrechts und des Steuerstrafrechts.

 

Veröffentlichungen

  • Vorbereitung der Hauptverhandlung, in: Müller/Schlothauer/Knauer (Hrsg.), Münchener Anwaltshandbuch Strafverteidigung, 3. Aufl. 2021 (mit Eberhard Kempf)
  • Anmerkung zu LG Stuttgart, Beschluss vom 24.3.2020 – 61 Ns 142 Js 114222/16 (Strafvereitelung durch steuerliche Außenprüfer), NStZ 2021, 304
  • Anmerkung zu BGH, Urteil vom 17.9.2020 – 1 StR 576/18 (Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt im Prostitutionsgewerbe), NStZ 2021, 304
  • Anmerkung zu LG Mannheim, Beschluss vom 15.10.2020 – 24 Qs 3/20 (Beschlagnahmefreiheit von Verteidigungsunterlagen), NZWiSt 2021, 161 (mit Christoph Tute)
  • Anmerkung zu LG Koblenz, Beschluss vom 8.6.2020 – 10 Qs 29/20 (Akteneinsichtsrecht von Mitbeschuldigten), wistra 2020, 429 (mit Dr. Johannes Corsten)
  • Internal Investigations – Rechtliche und praktische Besonderheiten auslandsbezogener bzw. internationaler Internal Investigations, in: Busch/Hoven/Pieth/Rübenstahl (Hrsg.), Antikorruptions-Compliance, 1. Aufl. 2020 (mit Dr. Felix Kraushaar)
  • Der Unternehmensanwalt, in: Volk/Beukelmann (Hrsg.), Münchener Anwaltshandbuch Verteidigung in Wirtschafts- und Steuerstrafsachen, 3. Aufl. 2020 (mit Eberhard Kempf und Dr. Hellen Schilling)
  • Kanzleidurchsuchungen und Sicherstellung von Ergebnissen aus Internal Investigations (zugleich Anmerkung zu den Entscheidungen des BVerfG im Fall Jones Day/Volkswagen), WiJ 2018, 148
  • Die Beschlagnahme anwaltlicher Unterlagen und ihre Bedeutung für die Compliance-Organisation von Unternehmen, Strafrechtliche Abhandlungen, Duncker & Humblot 2016 (rezensiert in Kubiciel, GA 2019, 177)
  • Das Gewahrsamserfordernis des § 97 Abs. 2 S. 1 StPO: Eine einfachgesetzliche Begründung eines gewahrsamsunabhängigen Beschlagnahmeverbots für anwaltliche Unterlagen, StV 2016, 118
  • Cloud Computing, Datenschutz und transatlantische Missverständnisse, DAJV-Newsletter 2013, 170
  • Anmerkung zu LG Frankfurt (Oder), Beschluss vom 7.4.2022 – 22 Qs 8/22 (Beschlagnahmefreiheit durch Doppelrelevanz), NZWiSt 2022, 451 (mit Christoph Tute)
  • Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 28.7.2021 − 1 StR 506/20 (Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr), NStZ 2022, 413

Rechtsgebiete

  • Wirtschafts- und Steuerstrafrecht

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