Rechtsformwechsel ist wegen Brexit-Hängepartie vorerst aufgeschoben

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Die politische Verlängerung des Brexit in London und Brüssel gehen einige LLP-Kanzleien mit: Noerr und Clifford Chance haben den vorbereiteten Formwechsel vorerst ausgesetzt. Die Vorteile der LLP sind für sie zu überzeugend, um nicht doch noch auf den Verbleib der Briten in der EU zu hoffen. Auch Freshfields Bruckhaus Deringer hält sich ihre künftige Rechtsform offen. Nach JUVE-Recherchen will sie wegen der berufsrechtlichen Risiken des Brexit für ihre zahlreichen, in Prozessen tätigen Partner in eine Partnerschaftsgesellschaft wechseln. Die Kanzlei äußert sich zu den Gründen nicht offiziell.[…]»

Namen und Nachrichten

18.04.2019

Nach Riverview Law im vergangenen Jahr hat Ernst & Young erneut auf dem Markt für alternative Rechtsdienstleistungen zugeschlagen: Die Big-Four-Gesellschaft kauft Thompson Reuters das Legal-Managed-Services-Geschäft Pangea3 ab. Mit dem Schritt weitet sie ihr Angebot im Geschäftsbereich ‚Legal Operations Services‘ schlagartig aus. Es ist eine Transaktion, die sich Wettbewerber genau anschauen sollten. […]»

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Deals

18.04.2019

Volkswagen Financial Services hat ihre Kreditverbindlichkeiten neu verhandelt. Die VW-Tochter stimmte sich dazu mit einem Bankenkonsortium ab, das von der Commerzbank, Lloyds Bank sowie UniCredit angeführt wurde. Der Kreditvertrag hat ein Gesamtvolumen über 2,5 Milliarden Euro sowie über 2 Milliarden britische Pfund. Damit dürfte auch der britische Arm der Finanzierungstochter für mögliche Brexit-Komplikationen abgesichert sein. […]»

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Verfahren

17.04.2019

Es ist die erste Anklage gegen die mutmaßlich Verantwortlichen des Dieselskandals bei Volkswagen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig klagt gegen insgesamt fünf Beschuldigte. Unter ihnen ist auch der Ex-Chef von Volkswagen Dr. Martin Winterkorn. Mit der Anklage stirbt auch die Einzeltäterthese – und die Riege der Ex-Manager rückt in den Mittelpunkt. Damit sind die seit drei Jahren andauernden Ermittlungen im Dieselskandal aber keineswegs abgeschlossen. Gegen weitere 36 Beschuldigte wird in dem Verfahren noch ermittelt. […]»

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Österreich

16.04.2019

Die gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Forderungen von Nachranggläubigern der Heta Asset Resolution sind weitgehend geklärt. Der Oberste Gerichtshof hat in mehreren Verfahren entschieden, dass die Ansprüche auf eine Ausgleichszahlung von 10,97 Prozent beschränkt sind. Zurück an das Landesgericht Klagenfurt verwies der Senat lediglich die Frage, wie hoch der absolute Betrag ausfällt. […]»

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