Binder Grösswang

Bewertung: Die für Restrukturierungs- u. Sanierungsberatung geschätzte Kanzlei begreift das Beratungsfeld weiter als Querschnittsmaterie und spielt so die Vorteile einer internat. vernetzten Großkanzlei voll aus. Das im Markt bekannte Ad-hoc-Engagement für die dt. KfW-Bankengruppe in Zusammenarbeit mit Linklaters im Rahmen der Insolvenz von Air Berlin ist Ausweis der Schlagkraft des Teams. Zudem zeigt es, dass es insbes. die Bankenerfahrung ist, die die Kanzlei zuletzt auch in anderen grenzüberschreitenden Restrukturierungen zur gefragten Adresse macht. Daneben baut BG den klassischen Bereich der krisennahen Bankenberatung immer weiter aus, wie etwa die lfd. Tätigkeit für die Hypo Vorarlberg zeigt. Dennoch bleibt der Abstand insbes. in diesen beiden Feldern im Vergleich zu führenden Praxen wie Schönherr oder Freshfields groß, zumal außergewöhnl. Projekte wie die komplette Neuaufstellung der Volksbanken-Gruppe sowie die Tätigkeit für eine große Gruppe von Heta-Anleihegläubigern 2016/17 ihren Abschluss gefunden haben.
Stärken: Hochkarätige Kombination aus ?gesellschafts-, ?finanzrechtl. u. ?Litigation-Know-how.
Kanzleitätigkeit: Breit angelegte Beratung von Krisenunternehmen (v.a. österr. Industrie u. österr. Töchter internat. Großkonzerne) u. Gläubigern (vielfach Industriekonzerne in Krisensituationen von Geschäftspartnern sowie Banken) bei gesellschafts- u. finanzrechtl. Restrukturierungen sowie bei Insolvenzen. Daneben regelm. internat. Investoren bei Distressed-M&A-Transaktionen. (2 Eq.-Partner, 4 RA, 5 RAA)
Mandate: ?? KfW bei österr.-rechtl. Aspekten des Überbrückungskredits im Rahmen der Air Berlin-Insolvenz in Dtl. (aus dem Markt bekannt); Wietersdorfer-Gruppe bei finanzieller Restrukturierung; MTX bei Kauf der Betriebe der insolventen Aluminium Lend; Sparda Bank bei Einbringung in die Volksbank Wien; Hypo Vorarlberg in div. Insolvenzverfahren zu Sicherungsrechten.
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