Eisenberger & Herzog

Immobilienwirtschaftsrecht★★★★☆

Bewertung: Die Kanzlei ist im Immobilienwirtschaftsrecht für ihre Kompetenz bei Transaktionen anerkannt. Das Marktbild wird ähnlich wie bei ihrer Konkurrentin Arnold durch eine große Mandantin – in diesem Fall die Immofinanz – geprägt, die sie etwa beim Verkauf von Shoppingcentern in Russland beriet. Wettbewerber reduzieren sie häufig auf diese Beziehung. Dass sie allerdings einen breiteren Mandantenstamm hat, zeigte sie mit Neumandantin Vienna House, die sie in einem Fall auf der Gegenseite überzeugt hatte. Mittlerweile wiederholt kam E&H darüber hinaus für Apollo zum Zug, zuletzt beim Kauf von zwei Logistikzentren in Österreich. Neben dem bekannten Dr. Alric Ofenheimer gewinnt inzwischen auch der jüngere Partner Michael Strenitz an Profil. Da insbesondere Ofenheimer auch stark im M&A-Geschäft tätig ist, nehmen Wettbewerber bislang allerdings keine eigenständige Immobilienpraxis bei E&H wahr.
Stärken: Immobilientransaktionen, gute internat. Vernetzung.
Oft empfohlen: Dr. Alric Ofenheimer („schafft Lösungen, uneingeschränkt zu empfehlen“, Mandant), Michael Strenitz („konstruktiv in Verhandlungen“, Wettbewerber über beide)
Team: 4 Partner, 1 RA, 10 RAA
Schwerpunkte: Immobilientransaktionen mit Schnittstelle zu Finanzierungen. Sehr starke Verbindungen zum Öffentl. Baurecht sowie ÖPP/Infrastrukturprojekten (u.a. erneuerbare Energien).
Mandate: Immobilienwirtschaftsrecht: Immofinanz bei Verkauf von Shoppingcenter-Portfolio in Russland (€900 Mio) u. Verkauf von Einzelhandelsportfolio (88 Fachmärkte) in Österreich; Gläubiger von Hemisphere-Gruppe bei Verkauf von Immobilien-Portfolio der Kika/Leiner-Gruppe; Apollo European Principal Finance Fund III bei Kauf von 2 Logistikzentren in Österreich; Vienna House bei Kauf von Hotel in Bratislava; Hypo NOE Leasing u. Strabag Real Estate bei Bewerbung um die ÖPP-Projekte ‚Campus+ Aron Menczer‘ u. ‚Campus Seestadt Aspern Nord‘.
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