Polak & Partner

Patentrecht★★☆☆☆

Bewertung: Die Wiener Kanzlei zeigt sich 2019 mit neuer Aufstellung unter neuem Namen im Markt. Um frühzeitiger als andere IP-Boutiquen die Nachfolge ihres bisherigen Namenspartners Dr. Rudolf Fiebinger anzugehen, gab sie sich eine neue Struktur. Der Großteil der Teams arbeitet künftig unter neuem Namen mit Dr. Peter Polak als Vollpartner mit Full-Service-Ansatz und einem Teilschwerpunkt im IP. Fiebinger selbst ist nun mit einem Konzipienten unter eigenem Namen aktiv, arbeitet aber als Schieds- und Prozessrechtler weiter in sehr enger Kooperation mit seiner ehemaligen Einheit zusammen. Die Kanzlei betreut unverändert einen überwiegend internationalen Mandantenstamm sowohl im Patent- wie auch im Marken- und Wettbewerbsrecht. Durch die intensive Vertretung von MSD in zwei wichtigen Verfahren um Pharmazeutika war sie zuletzt wieder deutlich präsenter in Patentverletzungsklagen. Hier ist die Kanzlei eindeutig auf Originatorenseite positioniert. Sie betreut die Pharmabranche aber auch in anderen Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes, etwa Daiichi Sankyo in einer UWG-Auseinandersetzung. Eine grundsätzliche Auseinandersetzung führte sie erfolgreich bis zum OGH für die Shop Apotheke zu deren Onlineauftritt.
Team: 1 Eq.-Partner, 2 Sal.-Partner, 4 Associates und 4 RAA
Schwerpunkte: Umfassende Betreuung im IP mit etwas stärkerem Anteil bei Soft-IP. Im Patentrecht vor allem Verletzungs- und Nichtigkeitsklagen zu Pharmapatenten.
Mandate: Marken- u. Wettbewerbsrecht: Shop Apotheke gg. Apothekenkammer wg. Unterlassungsklage um Onlineauftritt. Lfd.: Roxcel Group zu ww. Markenschutz; Daiichi Sankyo lauterkeitsrechtlich; Phillip Morris lfd. zu Produktpiraterie; 2 Künstlernachlässe zu Schutzstrategie. Patentrecht: lfd. Lundbeck; MSD gg. Generikahersteller um Cholesterinsenker Inegy; MSD gg. Hoffmann-La Roche um Herceptin.
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