Schönherr

Sanierungs- und Restrukturierungsberatung★★★★★

Bewertung: In der Restrukturierungsberatung stellt die Kanzlei weiterhin die absolute Marktspitze dar. Eine besondere Stärke liegt dabei in der engen Verzahnung der Praxis mit dem Corporate-Team, das ebenfalls zu den Marktführern zählt. Ihre dominante Stellung bei der Restrukturierung österreichischer Krisenbanken zeigt sich in der Beratung des Managements und des Staates bei der Abwicklung und Refinanzierung großer Kreditgeber wie der Heta. Durch diese Branchenkenntnis wächst die Praxis auch in eine Rolle als Konsortialberaterin in Restrukturierungen, in denen zuvor die Banken ihre Netzwerke genutzt haben. Da ihr häufig viele beteiligte Institute vertrauen, koordiniert dann die Praxis deren juristische Interessen. Wie selbstverständlich beriet sie dabei in den wenigen Großverfahren am Markt wie Steinhoff, Charles Vögele und Steyr zentral Beteiligte. Anders als manche spezialisierten Mitbewerber steht Partner Dr. Wolfgang Höller dabei gleichermaßen für herausragende Schuldner- und Gläubigerberatung. Er ergänzt sich hervorragend mit Miriam Simsa und deren Stärken in außergerichtlichen Restrukturierungen und in Osteuropa. Denn selbst für Schönherr war es etwa nicht selbstverständlich, dass Auslandsbanken wie die russische Sberbank sich bei der Restrukturierung von Agrokor in Slowenien, Serbien und Bosnien für sie anstelle britischer oder US-Kanzleien entschieden. Damit ist sie ebenfalls bestens gerüstet für Mandate wie vorinsolvenzliche Restrukturierungen, um die sonst vor allem internationale Großkanzleien aus London oder den USA konkurrieren.
Stärken: Bankenberatung, sowohl zu deren Restrukturierung als auch in der Gläubigerrolle, komplexe (Konzern-)Refinanzierungen, hochkarätige Bank- und Gesellschaftsrechtler.
Oft empfohlen: Dr. Wolfgang Höller („rasch, konstruktive Lösungsvorschläge“, Mandant; „das Maß aller Dinge, an ihm kommt man nicht vorbei“, Wettbewerber), Miriam Simsa („sehr kompetent“, Mandant; „top, konnte sich neben Höller etablieren“, Wettbewerber)
Team: 1 Eq.-Partner, 1 Sal.-Partner, 3 RAA
Schwerpunkte: Überwiegend Beratung von Banken, Bankkonsortien, Gläubiger-Komitees bei komplexen Restrukturierungen, regelmäßig mit CEE-/SEE-Bezug, daneben Beratung von z.T. sehr großen österr. Unternehmen bei gesellschafts- und finanzrechtl. Restrukturierungen. Regelmäßig auch österr. u. internat. Unternehmen sowie Investoren bei Distressed-M&A-Transaktionen (sowohl käufer- als auch verkäuferseitig).
Mandate: Kika/Leiner bei Verkauf durch insolvente Steinhoff an Signa; OVS als Anteilseigner der insolventen Charles Vögele (Austria); Thales bei Kauf von Steyr Motors aus Insolvenz; Sberbank als Hauptkreditgeberin in Agrokor-Restrukturierung; RLB OÖ bei Kreditrestrukturierung (alle öffentl. bekannt); weiterhin: Heta Asset Resolution zu EU-rechtlichen Regulierungsfragen u. Verhandlungen mit Gläubigern bei Abwicklung nach BaSAG.
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