Niederhuber & Partner

Öffentliches Wirtschaftsrecht Umwelt/Planung/Regulierung★★★★★

Bewertung: Die Spezialkanzlei für Umwelt- u. Planungsrecht ist insbesondere bei namhaften und großen Planungsvorhaben als renommierte Beraterin bekannt. Unverändert stellt sie ihr tiefes Branchen-Know-how im Holz- u. Zement- sowie im Abfallsektor unter Beweis. Im medienbekannten Umweltskandal Häusle war sie über mehrere Jahre bei der Aufarbeitung rege beteiligt, doch auch neue Mandanten zogen die Kanzlei zuletzt hinzu. Darunter ist bspw. ein Zusammenschluss mehrerer Industrieunternehmen, den sie im Zuge einer Änderung des Abfallverzeichnisses berät, um so unionsrechtliche Vorgaben des Europäischen Abfallkatalogs einzuhalten. Um dem erhöhten Beratungsbedarf gerecht zu werden, war es folgerichtig, einen erfahrenen Anwalt aus den eigenen Reihen mit abfallrechtlichem Schwerpunkt zum Equity-Partner zu ernennen. Mit diesem Schritt plant die Kanzlei zudem, ihre Präsenz in Vorarlberg zu verstärken. Ihre Beratung an der Schnittstelle zum Energierecht baute die Kanzlei mit einem im Energieregulierungsrecht erfahrenen Anwalt (von Cerha Hempel) aus. Federführend berät dieser einen Entwickler von erneuerbaren Energieanlagen zu großflächigen PV-Projekten und zu Fragen einer möglichen Netzgestaltung durch einen Energieerzeuger. Dabei greifen anlagen- und energieregulatorische Fragestellungen eng ineinander. Angesichts dieses Ausbaus ist es für die Kanzlei wichtig, ihren Nachwuchs dauerhaft zu halten. Einen Vorstoß ins Vergaberecht musste sie mit dem Weggang der erst 2018 an Bord geholten Expertin für Vergabe- u. Verfassungsrecht, Dr. Claudia Fuchs (zur Universität für Bodenkultur Wien), wieder zurückfahren.
Stärken: Große Erfahrung bei Genehmigung von Industrie- und Betriebsanlagen; breite Kenntnis im Zementsektor u. im Abfallrecht.
Oft empfohlen: Martin Niederhuber, Dr. Peter Sander („sehr geschätzt, fachlich Spitzenklasse“, Wettbewerber)
Team: 3 Eq.-Partner, 1 Sal.-Partner, 1 RA, 11 RAA
Schwerpunkte: Erfahren im klassischen Umwelt- u. Planungsrecht in den Bereichen Altlastensanierung, Abfall, Infrastruktur (u.a. Verkehr, Sportstätten), Energie (v.a. Wasserkraft, zunehmend Windenergie), speziell zu industrie- und betriebsanlagenspezif. Fragestellungen, auch an der Schnittstelle zu Öffentl. Baurecht.
Mandate: Umwelt- u. Planungsrecht: Verbund Wind Power/Green Power/Hydro Power zu Projekten mit Windkraft und PV; Entwickler von erneuerbaren Energieanlagen bei großfläch. PV-Projekten; Salzburger Regionalversorger zum Ausbau des Kraftwerks Rotgülden; Häusle lfd. zu abfall- u. abgabenrechtl. Aufarbeitung einer Vielzahl von illegalen Abfalldeponien; Asfinag lfd. zu abfall- u. altlastenrechtl. Verfahren in Zshg. mit Bundesstraßenbauvorhaben; Schmittenhöhebahn lfd. bei UVP zur Erweiterung des Skigebiets; Zusammenschluss div. Industrieunternehmen zur Einordnung ihrer Produkte als Abfall; Chemieunternehmen zu Anlagenabgrenzung in Bezug auf das Emissionshandelsrecht. Vergaberecht: Universität zur Beschaffung fremdsprachl. Printbücher.
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