CMS Reich-Rohrwig Hainz

Bank- und Finanzrecht★★★★☆

Kapitalmarktrecht★★★☆☆

Bewertung: Die Kanzlei gehört im Bank- und Finanzrecht seit Langem zu den etablierten Adressen. Als Teil der erweiterten Marktspitze setzen heimische wie ausländische Banken und Konsortien regelmäßig bei Finanzierungen und regulatorischen Themen auf sie. Bei Finanzierungen mit CEE-Bezug nutzt CMS RRH ihre dortigen Büros, wie etwa jenes in Zagreb, mit dem sie bei der Beratung einer österreichischen Bank zur Finanzierung der Übernahme von Aktien eines kroatischen Hotelunternehmens zusammenarbeitete. Darüber hinaus beschäftigten die Praxis zuletzt einige großvolumige Akquistionsfinanzierungen, die sie ebenfalls bankenseitig begleitete. Vor allem bei Kapitalmarkttransaktionen setzen regelmäßig auch Unternehmen auf sie. Neben MTF-Listings und Schuldscheinendarlehen vertrauten auch Mandanten mit komplexeren Transaktionsvorhaben auf die Anwälte, so beispielsweise Atrium European Real Estate. Personell hat sich das Team mit namhaften Zugängen signifikant vergrößert. Anfang 2020 kehrte Stefan Paulmayer zurück und verstärkt seither die Bank- und Finanzrechtspraxis. Wenig später schloss sich auch der Kapitalmarkt- und Bankaufsichtsrechtler Walter Gapp der Kanzlei an. In der neuen Aufstellung ist insbesondere die Kapitalmarktpraxis bestens gerüstet, ihre Marktpositionen weiter zu verbessern.
Stärken: Enge Verbindungen zu einigen der größten österr. Banken (v.a. bei Finanzierungen); internat. aufgestelltes u. erfahrenes Team.
Oft empfohlen: Dr. Günther Hanslik („bei Immobilienfinanzierungen eine gute Wahl“, Mandant; Bank- u. Finanzrecht)
Team: 3 Eq.-Partner, 2 Sal.-Partner, 6 RA, 5 RAA
Partnerwechsel: Walter Gapp (von Rautner), Stefan Paulmayer (von Oehner & Partner)
Schwerpunkte: Kredite (inkl. Refinanzierungen u. Restrukturierungen), Akquisitions- u. Projektfinanzierungen, Anleihen v.a. für Banken (inkl. Wandelschuldverschreibungen, Nachrang- bzw. Hybridanleihen), Bankaufsichtsrecht, NPL-Transaktionen, strukturierte Finanzprodukte (Derivate).
Mandate: Bank- u. Finanzrecht: Österr. Bank bei €700-Mio-Akquisitionsfinanzierung für Immobilien- u. Handelsunternehmen; UniCredit Bank Austria u. RBI bei €200-Mio-Finanzierung des Kaufs von Hilton am Stadtpark; österr. Bank bei €500-Mio-Akquisitionsfinanzierung; österr. Bank bei Finanzierung der Übernahme von Aktien eines kroat. Hotelunternehmens; Investment Manager bei €12-Mio-Finanzierung eines Immobilienprojekts. Lfd.: Commerzbank, Bloomberg, Deutsche Bank (London), FCE Bank jew. regulatorisch. Kapitalmarktrecht: Atrium European Real Estate bei öffentl. Übernahmeangebot des Minderheitsgesellschafters Gazit Globe im Wege eines gepl. Scheme of Arrangement u. nachfolgendem Delisting (abgebrochen); EBRD bei Errichtung von direktem Clearing-System zw. CSD in Österr., Bulgarien, Tschechien u. Rumänien; Best in Parking bei €50-Mio-Schuldschein; Satchi Holding bei €50-Mio-Bond-Listing nach engl. Recht; GoLending bei Strukturierung u. Implementierung des öffentl. Angebots von qualifizierten Nachrangdarlehen; Helbiz bei Listing von Wandelanleihen am Vienna MTF; Cornelia Capital bei Listing von Aktien am Vienna MTF.
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