Fellner Wratzfeld & Partner

Bank- und Finanzrecht★★★★☆

Bewertung: Die Bank- und Finanzrechtspraxis ist bekannt für ihre Stärke an der Schnittstelle zu Restrukturierungen und Streitigem. Besondere Bedeutung hatten zuletzt etwa das umfangreiche Steinhoff-Restrukturierungsmandat oder die Bankenarbeit bei der Insolvenz von Waagner-Biro. Der Steinhoff-Komplex ist ein Indiz dafür, dass die Kanzlei vermehrt grenzüberschreitend berät, wie sich auch an weiteren Finanzierungsmandaten mit internationalem Konnex ablesen lässt. Bei der transaktionsbezogenen Arbeit für Banken knüpfte sie unter anderem an der Beratung zu Finanzierungen nach LMA-Standard an. Vermehrt zu Rate zog sie zuletzt vor allem Finanzinstitute bei NPL-Transaktionen, die durch die FMA zum Abbau der entsprechenden Portfolien angehalten werden. Daneben gewinnt das Streitgeschäft an Bedeutung, hier steht vor allem die Arbeit für österreichische Banken bei (drohenden) Verfahren zu Fremdwährungskrediten im Vordergrund. Der Weggang des Equity-Partners Christian Thaler, der an der Schnittstelle zur Corporate-Praxis tätig war, schwächte die Bank- und Finanzrechtspraxis nicht nachhaltig, denn Namenspartner Dr. Markus Fellner bleibt der mit weitem Abstand prominenteste Partner.
Stärken: Finanzrestrukturierungen; Bankenprozesse.
Oft empfohlen: Dr. Markus Fellner („herausragender Bankrechtler“, „stark bei Restrukturierungen“, „brillant“, Wettbewerber), Dr. Gregor Schett („kennt sich bei streitigem Bankrecht sehr gut aus“, Wettbewerber)
Team: 4 Eq.-Partner, 7 Sal.-Partner, 9 RAA
Partnerwechsel: Christian Thaler (zu Schindler)
Schwerpunkte: Sehr hohe Expertise auf Bankenseite, v.a. bei (Unternehmens-)Restrukturierungen inkl. Verkaufsprozessen. Auch Bankprozesse u. -aufsichtsrecht, Kreditvergaben u. Projektfinanzierungen. Banken zu Geschäftsbedingungen. Kapitalmarktrecht.
Mandate: Bank- und Finanzrecht: Steinhoff u.a. bei Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten u. Lock-up-Agreement mit Gläubigern; Banken bei Insolvenz von Waagner-Biro; Semper Constantia Privatbank bei Verkauf an LLB; OeKB bei Kauf des 68,75%-Anteils an der ÖHT-Bank. Kapitalmarktrecht: div. Banken zu (gepl.) NPL-Transaktionen. Prozesse: BKS Bank, Bawag P.S.K. bei Verbandsprozessen gg. VKI u. Bundesarbeiterkammer; Easybank bei Verbandsverfahren gg. eine Verbraucherschutzorganisation u. die Bundesarbeiterkammer bzgl. Debit-/Kreditkarten; RLB NÖ-W bei Sammelklagen wg. Stop-Loss-Order bei Fremdwährungskrediten; Flughafen Wien in OGH-Verfahren um €400-Mio-Finanzierung der EIB für Skylink Terminal (öffentl. bekannt).
Bitte beachten Sie auch das Kanzleiporträt:
Fellner Wratzfeld & Partner Rechtsanwälte GmbH1010 Wien
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Anwaltsporträts in dieser Kanzleibesprechung:
MMag. Dr. Markus FellnerFellner Wratzfeld & Partner
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Dr. Gregor SchettFellner Wratzfeld & Partner
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