Fellner Wratzfeld & Partner

Bank- und Finanzrecht★★★★☆

Bewertung: Die Arbeit der Kanzlei ruht im Bank- und Finanzrecht auf zwei starken Säulen: Restrukturierungen – sowohl von Finanzierungen als auch von Finanzinstituten – sowie der Abwehr von Kundenklagen. So gehört die Kanzlei zu den zentralen Beratern bei den Aufräumbemühungen bei Steinhoff und Waagner-Biro. Als aus dieser Gruppe zuletzt eine weitere Tochter den Eigentümer wechselte, beriet ein Team um Dr. Markus Fellner etwa die Banken zu Finanzierungsfragen. Herausragende Beispiele für die Beratung zu strukturellen Veränderungen in der Finanzbranche sind der Erwerb der Mehrheit an der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank durch die OeKB und die medial viel beachteten Auseinandersetzungen um die 3-Banken-Gruppe, in denen die Kanzlei für die UniCredit tätig ist. Das Mandat ist zugleich ein Beleg für die Stärke der Praxis in streitigen Auseinandersetzungen. So war Dr. Gregor Schett unter anderem in etlichen Verfahren zur Problematik negativer Zinsen auf Unternehmenskredite für Finanzinstitute erfolgreich. Angesichts des hohen Pensums erweiterte die Praxisgruppe zuletzt die Anwärterriege deutlich und gehört nun zu den personalstärksten in Wien. Damit steht sie vor der Herausforderung, diese Nachwuchsjuristen gut in das bestehende Team einzubinden.
Stärken: Finanzrestrukturierungen; Bankenprozesse.
Oft empfohlen: Dr. Markus Fellner, Dr. Gregor Schett („ausgezeichneter Berater zum Verbraucherschutzrecht“, Mandant)
Team: 4 Eq.-Partner, 5 Sal.-Partner, 2 RA, 18 RAA
Schwerpunkte: Exzellentes Know-how in der Bankberatung, v.a. bei (Unternehmens-)Restrukturierungen inkl. Verkaufsprozessen. Auch Bankprozesse u. -aufsichtsrecht, Kreditvergaben u. Projektfinanzierungen. Banken zu Geschäftsbedingungen. Kapitalmarktrecht.
Mandate: Bank- und Finanzrecht: Bawag PSK bei Kauf von 49%-Beteiligung an Finventum/Savity u. aufsichtsrechtl. zu Darlehensforderungen gegen franz. Kreditnehmer; OeKB bei Kauf eines 68,75%-Anteils an der ÖHT-Bank; Powerlines Gruppe finanzierungsrechtl. bei Verkauf an Engie; Erste Group Bank, Raiffeisenlandesbank OÖ, RBI u. UniCredit Bank Austria bei Finanzierung für Waagner-Biro-Bridge-Systems; Anlagenbauer bei Restrukturierung der Bankfinanzierung; lfd: Steinhoff-Gruppe bank- und finanzierungsrechtl.; Bawag PSK u. div. andere Banken zu AGBs. Kapitalmarktrecht: Cerberus bei Verkauf von Bawag-Anteilen. Prozesse: UniCredit Bank Austria in Streit mit 3-Banken-Gruppe um ihre Rechte als Minderheitseignerin (öffentl. bekannt); Bawag PSK in Verbandsverfahren um Kontokündigungen u. geänderte Vertragsbedingungen; RLB NÖ-W in Sammelklagen zu Stop-Loss-Orders bei Fremdwährungskrediten u. div. Auseinandersetzungen um Beratung zu geschlossenen Fondsanlagen.
Anwaltsporträts in dieser Kanzleibesprechung:
MMag. Dr. Markus FellnerFellner Wratzfeld & Partner
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