Dorda

Kartellrecht★★★☆☆

Bewertung: Das kleine Team zeigt, dass es nicht immer zwingend eine große Mannschaft erfordert, um ein anspruchsvolles fusionskontrollrechtliches Mandat wie den Einstieg von Sazka bei Casinos Austria zu beraten. Es ist ein Beispiel für die regelmäßige Zusammenarbeit zwischen den Kartellrechtlern und der Corporate/M&A-Praxis. Sie ebnete in diesem Fall den Weg für den Anteilserwerb durch die tschechische Gruppe. Einen bedeutenden Teil der Arbeit macht daneben die wettbewerbsrechtliche Beratung von Pharmakonzernen aus, die einen der Branchenschwerpunkte der Kanzlei bildet. Gute Verbindungen in die Auto-Zuliefererindustrie bringen zudem immer wieder Compliance-Mandate. Die Schlagkraft der Kanzlei bei Hausdurchsuchungen liegt unter anderem darin begründet, dass Dorda auch die Prozessrechtler und das IT-Team für solche Einsätze mit an Bord hat. Zudem erntet das junge Team um den Partner Heinrich Kühnert Anerkennung für die Arbeit außerhalb des österreichischen Marktes. So ist diese vermehrt in größere EU-Kartellrechtsverfahren involviert, zuletzt etwa für den japanischen Konzern Nichicon.
Stärken: International versiert u. gut vernetzt.
Oft empfohlen: Dr. Heinrich Kühnert („sehr sachkundig“, Mandant; „baut die Praxis sehr gut aus“, Wettbewerber)
Team: 1 Partner, 1 RAA, 1 of Counsel
Schwerpunkte: Regulierte Industrien (u.a. Gesundheit, Verkehr). Enge Zusammenarbeit mit anderen Praxen, insbes. M&A.
Mandate: Fusionen/Kooperationen: Sazka bei Beteiligung an Casinos Austria; Greiner bei Kauf der restl. Anteile an Eurofoam; Miba bei Gleitlager-Joint-Venture mit deutschem Anbieter Zollern. Kartellverfahren: Nichicon in Verfahren vor EuGH. Weitere: Pharmaunternehmen zu kartellrechtl. Fragen.
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