Wildmoser Koch & Partner

Oberösterreich★★★★☆

Bewertung: Der Fokus der traditionsreichen Einheit, die ein Mandant als „langjährige Vertrauenskanzlei“ beschreibt, liegt auf dem Gesellschaftsrecht und M&A-Transaktionen. Dieses Geschäft wird in der Außenwirkung noch immer im Wesentlichen von Dr. Gerhard Wildmoser getragen und nahm während der Corona-Krise sogar noch zu, da einige ausländische Investoren sich zuletzt verstärkt für österreichische Kaufobjekte interessierten. Auch die immobilienrechtliche Beratung zog an. Den längst überfälligen Generationswechsel einzuleiten, bleibt dagegen in Linz die drängendste Herausforderung der Kanzlei. Mit Dr. Beate Anzinger, Mario Obermüller und Andreas Schorn hat sie zwar auch einige jüngere Partner in Linz in ihren Reihen, so lange die Grandseigneurs aber noch in der ersten Reihe stehen, bleibt es für den Nachwuchs schwer, eine erhöhte Präsenz zu entfalten. Konkrete Schritte zur Überleitung an die nächste Generation, wie die Übertragung von Mandatsbeziehungen, wäre notwendig.
Stärken: Große Erfahrung im Insolvenzrecht u. bei Transaktionen.
Oft empfohlen: Dr. Gerhard Wildmoser („juristisch über jeden Zweifel erhaben“, Mandant), Dr. Gerhard Rothner (,,hervorragender Insolvenzrechtler“, ,,nach wie vor einer der besten in Oberösterreich“, Wettbewerber)
Team: 8 Eq.-Partner, 1 RA, 3 RAA
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht/M&A, Liegenschafts- u. Immobilienrecht sowie Masseverwaltung; teilw. auch Schiedsverfahren; Arbeitsrecht; Fokus auf mittelständ. Unternehmen.
Mandate: Stadt Linz im sog. Swap-Prozess gg. die Bawag; Quehenberger-Gruppe, Gmundener Molkerei, Gebrüder Gratz jew. lfd. gesellschaftsrechtlich; lfd.: Keba, Ebner Industrieofenbau, Vivatis Holding, MTH-Gruppe, Backaldrin.
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