Mosa

Arbeitsrecht★★★☆☆

Bewertung: Die Arbeitsrechtsboutique ist eine anerkannte Größe im österreichischen Markt. Mit dem Weggang des ehemaligen Namenspartners Dr. Andreas Tinhofer musste sie allerdings einen Rückschlag hinnehmen. In den Augen vieler Wettbewerber war er der visibelste und akquisestärkste Partner der Kanzlei. Inhaltlich ist die Kanzlei, die nunmehr unter dem leicht verkürzten Namen Mosa auftritt, allerdings noch genauso breit aufgestellt wie zuvor. Wie gefragt sie weiterhin ist, zeigen u.a. eine Reihe namhafter in- und ausländischer Unternehmen, die ihr vertrauen. Darunter auch einige neue Kontakte, die in der Regel über Empfehlungen oder Personalisten-Netzwerke auf sie zukommen. Ein umfangreiches Mandat war zuletzt eine Umstrukturierung bei einem Getränkehersteller. Hier beriet Mosa unter anderem die Gestaltung und Mitverhandlung des Sozialplans, Auflösungsvereinbarungen und Risikoevaluierungen. Darüber hinaus vertraute ein österreichisches Unternehmen bei der Gestaltung eines neuen Kollektivvertrags auf das Team, und an der Schnittstelle zum Datenschutz setzte ein Konsumgüterkonzern auf die Kompetenz von Judith Morgenstern. Um nach dem Weggang von Tinhofer nicht dauerhaft an Schlagkraft einzubüßen, muss die Kanzlei nun den Mittelbau stärken. Ein Schritt in die richtige Richtung ist die jüngst erfolgte Verstärkung auf Substitutenebene.
Oft empfohlen: Dr. Remo Sacherer („sehr kompetent, lösungsorientiert, erfolgreich in der Umsetzung“, Mandant), Judith Morgenstern („äußerst kompetent, kreativ und pragmatisch; Beratung auf den Punkt und immer erreichbar“, Mandant)
Team: 2 Eq.-Partner, 2 RA, 1 RAA
Partnerwechsel: Dr. Andreas Tinhofer (zu Zeiler)
Schwerpunkte: Umf. auf Arbeitgeberseite tätig, häufig bei Umstrukturierungen u. betriebspensionsrechtl. Themen. Beratung und Vertretung im individuellen u. kollektiven Arbeitsrecht, Expertise bei der Gestaltung von KV. Zunehmend Datenschutz. Auch Führungskräfte.
Mandate: Österr. Unternehmen zu neuen KVen; frz. Konsumgüterkonzern u. Getränkehersteller jew. bei Restrukturierung; dt. Konzern zu Kurzarbeit; Energieunternehmen zu neuen Arbeitszeit-/Schichtmodellen; dt. Konsumgüterkonzern bei BVen zu div. Personaldatensystemen; ausl. Unternehmen aus der Holzindustrie in 2 Compliance-Fällen; Rohstoffkonzern u.a. bei KV-Wechsel; Automobilzulieferer zu Entlassungen wegen eines Betrugsfalles.
  • Teilen