Becker Günther Polster Regner

Kartellrecht★★★☆☆

Bewertung: Mit seinem klaren Fokus auf die Sektoren Energie, Mobilität und Telekommunikation befasst sich die kartellrechtliche Praxis von Stephan Polster häufig auch mit angrenzenden Rechtsfragen, die eher dem Bereich Regulierung zuzuordnen sind. Denn gerade in diesen Branchen spielen Fragen des Zugangs zu Netzen, der Marktmacht sowie europäisches Kartellrecht regelmäßig in die Beratungstätigkeit hinein. Sowohl ÖBB als auch Verbund zählen zu seinen langjährigen und regelmäßigen Mandanten. Eine Causa aus der jüngeren Zeit ist die Vertretung der Verbund-Gruppe im Streit um die Trennung der österreichischen und deutschen Strompreiszonen. Die etablierte Verbindung zu einer internationalen Kanzlei bringt zudem regelmäßige Einsätze in teils grenzüberschreitenden Fusionsanmeldungen. Vier Jahre nach der Kanzleigründung stellte der erfahrene Berater nun auch erstmals eine Konzipientin ein.
Oft empfohlen: Dr. Stephan Polster („positive Zusammenarbeit“, Mandant)
Team: 1 Partner, 1 RAA
Schwerpunkte: Beratung an der Schnittstelle von Kartellrecht u. Regulierung in den Branchen Energie, Mobilität u. Telekommunikation, v.a. hinsichtlich leitungsgebundener Infrastrukturen. Auch EU-Kartellrecht u. Missbrauchsverfahren vor EU-Kommission. Österr. Fusionskontrollen.
Mandate: Fusionen/Kooperationen: Verbund-Gruppe u.a. zu Joint-Venture Smatrics im Bereich Elektromobilität; Fusionsanmeldungen für Bridgestone, Mondelez. Kartellverfahren: Regelm. ÖBB, u.a. als Lead Counsel bzgl. einer EU-Beschwerde der Westbahn über vermeintl. missbräuchl. Verhaltensweisen im Personenverkehr (mit Sheppard Mullins, Brüssel). Prozesse: Verbund-Gruppe im Streit um die Trennung der österr.-dt. Strompreiszone (EuG, Kartellgericht).
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