Eckert Fries Carter

Niederösterreich und Burgenland★★★☆☆

Bewertung: Die Badener Kanzlei sticht immer wieder mit hochvolumigen M&A- und Immobilientransaktionen aus dem niederösterreichischen Kanzleimarkt heraus. 2020 war dies vor allem der Verkauf der KKR-Anteile an Lokomotivvermieter ELL, bei dem der 2019 zum Namenspartner avancierte Florian Carter an der Seite des ELL-Gründers und Minderheitsgesellschafters Christoph Katzensteiner stand. Die Transaktion belegt zugleich, dass es sich lohnen kann, in Nischenbereichen wie dem Eisenbahnrecht Erfahrung zu sammeln. So hatte sich der Kontakt zu ELL durch ein Joint Venture gefestigt, das die Kanzlei zuvor für die Graz-Köflacher-Bahn begleitet hatte. Die beiden anderen Partner sind durch zahlreiche Aufsichtsratsmandate sowie ihre eigenen Tätigkeiten in Investorenkreisen sehr gut vernetzt. Hieraus entwickeln sich regelmäßig Mandate für die Kanzlei, so begleitete sie etwa den €66-Millionen teuren Kauf des Wiener Hotels ‚Radisson Blu Park Royal Palace‘ für Eckerts Immobiliengesellschaft Echo Partners ebenso wie den Verkauf von Fries' Anteilen an der Immofinanz. Der Weggang des früheren Namenspartners Prokopp in eine eigene Kanzlei tat dem Erfolg der Einheit bislang keinen Abbruch.
Oft empfohlen: Vitus Eckert
Team: 4 Partner, 4 RAA
Partnerwechsel: Dr. Martin Prokopp (in eigene Kanzlei)
Schwerpunkte: Gesellschaftsrecht/M&A; Immobilientransaktionen; Stiftungsrecht.
Mandate: Unternehmensmitgründer von European Locomotive Leasing (ELL) bei Verkauf von Anteilen an Investorenkonsortium; Fries-Gruppe bei Verkauf ihrer Aktien an Immofinanz; Veggie Meat bei Einstieg eines strateg. Partners; Echo Partners bei €66-Mio-Kauf des Radisson Blu Park Royal Palace in Wien; Graz-Köflacher Bahn- u. Busbetrieb bei Joint Venture ‚Instandhaltungs-GmbH‘ mit ÖBB u. ELL (alle öffentl. bekannt).
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