WORUM GEHT'S IM BANK- UND FINANZRECHT

Die Darstellungen in den nachfolgenden Rankings und in den dazugehörigen Bewertungen zum Bank- und Finanzrecht bzw. zum Kapitalmarktrecht haben hochkarätige Arbeit in diesen Rechtsgebieten im Fokus. Da nur wenige Kanzleien beide Bereiche in gleicher Intensität betreiben und für beide Segmente oft mit separaten Teams aufgestellt sind, gibt es zwei Rankingtabellen.

Das Gebiet Bank- und Finanzrecht umfasst die produktbezogene aufsichtsrechtliche Beratung von Banken sowie die Beratung zu Akquisitionsfinanzierungen und Krediten. Wichtig bleiben auch Refinanzierungen und Kreditrestrukturierungen. Die Beratung zu Projekt- und Immobilienfinanzierungen fließt ebenfalls in die Bewertung ein. Einige der hier beschriebenen Praxen arbeiten angesichts der stetig steigenden Regulierung eng an der Schnittstelle zum Verwaltungsrecht.

Das institutionelle Bankrecht greift relevante Sachverhalte für die Banken als Institution auf, etwa regulatorische Anforderungen an Liquidität und Eigenkapital (Basel III/IV, CRR, Hybridkapital), aber auch Banken-M&A, Restrukturierungen bzw. Schließung von Banken. Schließlich spielen auch Bankenprozesse mittlerweile eine sehr wichtige Rolle im Markt. Sie finden daher gesondert Erwähnung.

Im Kapitalmarktrecht geht es um Themen wie Börsegänge, Aktienplatzierungen und Kapitalerhöhungen an der Wiener und an ausländischen Börsen. Im Fokus der Anwaltstätigkeit stehen Emittenten ebenso wie konsortialführende Banken auch im Bereich der Debt Capital Markets, worunter u.a. Anleihen (inkl. (E)MTN-Programmen) gefasst sind. Besprochen wird hier auch die Beratung zu Finanzprodukten (z.B. Derivate, Verbriefungen). Dabei können Anleihen und strukturierte Finanzierungen nicht immer exakt voneinander abgegrenzt werden, die Grenzen sind also fließend.

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