Hanefeld

Sie ist das Vorbild für zahllose deutsche Schiedsboutiquen, doch das Original ist bisher unerreicht, denn Hanefeld hat geschafft, woran selbst sehr erfolgreiche Boutiquen oft scheitern: Nachwuchsanwälte aus den eigenen Reihen so gut auszubilden, dass daraus renommierte Partner werden. Das gelang etwa bei Dr. Nils Schmidt-Ahrendts. Jüngstes Beispiel ist Dr. Friedrich Rosenfeld, den Wettbewerber schon vor seiner Ernennung einhellig lobten.
Doch auch die anderen Partner genießen durchweg einen exzellenten Ruf als Parteivertreter und Schiedsrichter. Das gilt insbesondere für Namenspartnerin Dr. Inka Hanefeld selbst. „Wir überlegen uns dreimal, ob ein Verfahren wichtig genug ist, um sie als Schiedsrichterin zu benennen“, sagt der Leiter einer Top-Großkanzleipraxis. Doch wenn Unternehmen oder andere Kanzleien wirklich wichtige Fälle haben, kommen sie eben zu ihr.
So hat sich die Kanzlei in nur einem halben Jahrzehnt zum Maßstab dafür entwickelt, welche internationalen und komplexen Fälle auch kleine, unabhängige Einheiten stemmen können. Dass Hanefeld zuletzt auch beim Zukunftsthema Kartellschadensersatz punktete, zeigt: Der große Erfolg im Kerngebiet Schiedsverfahren macht die Kanzlei keineswegs satt und träge.