Rheinland

Regionalhochburg Rheinland

Auch in Krefeld machte mit Gobbers & Denk eine Traditionskanzlei personell unruhige Zeiten durch, die letztlich in deren Aufspaltung gipfelte. Umso deutlicher wird dadurch, dass Bonn und Aachen außerhalb von Köln und Düsseldorf die zentralen Kanzleistandorte im Rheinland bleiben. Nur Flick Gocke Schaumburg und Redeker Sellner Dahs gelingt es jedoch, ihren Ruf weit über die Bonner Grenzen hinaus zu pflegen. Erstere profitierte zudem als einzige Kanzlei vor Ort von Zugängen aus dem geschlossenen Kölner Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer.

Nahe Großstädte saugen Nachwuchs ab

Die mittelständischen Regionalkanzleien vor Ort kämpfen – ähnlich wie ihre Pendants im Ruhrgebiet – eher mit Nachwuchsproblemen. Anders als die Ruhrkanzleien haben sie der Sogwirkung von Köln und Düsseldorf allerdings wenig entgegenzusetzen. Dabei bietet die Region durchaus attraktives Geschäft: So weiß etwa Schmitz Knoth die Nähe zu Belgien und den Niederlanden zu nutzen.

In Aachen pflegt d h & k ebenfalls schon länger gute Kontakte nach Belgien und hatte mehr Glück mit ihren Stammmandanten: Erstmals mandatierte Vodafone die Kanzlei auch bei einer Transaktion. Das Mandat bestätigt den Trend, dass Konzerne aus Kostengründen zunehmend mittelständisch geprägte Einheiten im Transaktionsgeschäft mandatieren.


Die folgenden Bewertungen behandeln Kanzleien, die nach der Recherche der JUVE-Redaktion in ihrer Region eine besondere Bedeutung und Reputation genießen. Diese Kanzleien bieten typischerweise Beratung und Vertretung in vielen Sparten des Wirtschaftsrechts. Bitte beachten Sie aber ggf. Verweise auf weitere Besprechungen in einem Rechtsgebietskapitel. Dort finden Sie auch jeweils weitere Referenzmandate.