WEIL GOTSHAL & MANGES

M&A★★★★☆

Bewertung: In mehreren Deals zeigte die M&A-Praxis erneut, dass sie ihr internat. Netzwerk besser als früher für Transaktionsmandate nutzen kann. Das betrifft nicht nur die offensichtl. Anknüpfungspunkte in den USA oder in London. Hier gab es immer schon lukrative Dealsituationen, häufig mit einem US-Restrukturierungshintergrund. So steht der Nuklearkonzern Westinghouse zum Abschluss seiner Restrukturierung im Chapter-11-Verfahren vor dem milliardenschweren Verkauf. Doch auch Osteuropa bietet Potenzial für komplexe Deals, trotz der Schließung des Budapester Büros Ende 2017. Über Prag etwa ist das deutsche M&A-Team jetzt regelm. unterwegs, ein zentraler Mandant ist der tschech. ČEZ-Konzern, der in dt. Unternehmen aus dem Sektor erneuerbarer Energien investiert. Aus strateg. Sicht ist es wichtig, dass WGM wie im vergangenen Jahr dabei bleibt, die Federführung für die prominenten Deals konsequent auf die Schultern aller M&A-Partner zu verteilen. So hat die Kanzlei auch in ihrer hochpreisigen Nische noch Wachstumspotenzial.
Stärken: Herausragender Ruf für Dealabwicklung.
Oft empfohlen: Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Stephan Grauke, Dr. Christian Tappeiner, Dr. Barbara Jagersberger („sehr professionell u. zuverlässig“, Wettbewerber)
Team: 5 Partner, 15 Associates
Schwerpunkte: Beratung zu komplexen Transaktionsstrukturen, etwa in der Finanz- u. Technologiebranche, häufig grenzüberschreitend, für ausl. Investoren u. dt. Konzerne. Auch Private Equ. u. Vent. Capital u. Insolvenz/Restrukturierung. Zudem Steuerrecht u. Finanzierung.
Mandate: ČEZ zu Kauf der Elevion-Gruppe von DPE Deutsche Private Equity; Inven (ČEZ-Gruppe) zum Einstieg bei Cloud & Heat Dresden; Alibaba zu Kauf der pakistanischen E-Commerce-Plattform Daraz von Rocket Internet; Concardis zu Kauf des Netzbetreibers Cardtech Card & POS Service; Novalpina Capital zu Übernahmeangebot für Odyssey Europe Tallinn; Westinghouse bei dt.-rechtl. Aspekten des gepl. Verkaufs aus Insolvenz.
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