DECHERT

M&A★★☆☆☆

Bewertung: Der Schwerpunkt der dt. Dechert-Praxis lag zuletzt wieder mehr auf M&A-Transaktionen – dies ist einerseits eine Errungenschaft der zunehmend auch bei strateg. Mandanten wie bspw. Tönsmeier vernetzten Anwälte, zugleich aber auch eine Folge des dezimierten Münchner Teams, das mehrere auf Mid-Cap-Private-Equity-Transaktionen fokussierte Anwälte verlor. Immerhin sorgen die persönl. Verbindungen v.a. Pappalardos u. einiger Frankfurter Anwälte sowie die internat. Einbindung nach wie vor für guten Dealflow. Doch derzeit machen es die Abgänge der letzten Zeit – Dechert verlor in Frankfurt außerdem ein Team, das auf internat. Life-Science-Transaktionen spezialisiert war – der Mannschaft schwer, mehr Präsenz im dt. Markt zu zeigen.
Oft empfohlen: Federico Pappalardo
Team: 2 Eq.-Partner, 3 Sal.-Partner, 1 Counsel, 7 Associates
Partnerwechsel: Berthold Hummel, Dr. Katja Heuterkes (beide zu Baker & McKenzie), Dr. Rüdiger Herrmann, Jochen Eimer (beide zu McDermott Will & Emery)
Schwerpunkte: Grenzüberschr. Transaktionen, auch in Private Equ. u. Vent. Capital. Gute Kontakte nach Italien, Spanien, Lateinamerika, zunehmend auch China u. Singapur.
Mandate: Tönsmeier bei Verkauf der Anteile an WPT u. Kauf durch Schwarz-Gruppe; Crown Holdings bei Kauf von Signode Industrial Group; American Express GBT bei Kauf von Banks Sadler Group; DER Touristik bei Einstieg in 3 Adeo Alpin Hotels; Griffon bei Verkauf von Clopay Plastic Products.
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