HENGELER MUELLER

Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten★★★★★

Bewertung: Als Grande Dame des Gesellschaftsrechts hat Hengeler viele Schlüssel zu dt. Chefetagen in der Hand. Als Kanzlei mit traditionell exzellentem Aufsichtsrats- u. Vorstandszugang ist sie immer in einer ganzen Reihe von kapitalmarktrechtl. Streitigkeiten, die sich aus der Hauptversammlungsberatung ergeben, zu sehen. Neben ihr sind nur noch Gleiss Lutz u. Linklaters derzeit ähnl. gut bei den Organen der Konzerne vernetzt. Doch in den letzten Jahren hat die Kanzlei v.a. einiges dafür getan, ihre Compliance-Beratung zu intensivieren. Erst kürzlich hat sich Hengeler in Berlin mit einem jungen Strafrechtler auf Counsel-Ebene verstärkt u. baut damit ihre Kompetenz an dieser Schnittstelle weiter aus. Auf Mandatsebene kann sie bereits jetzt einige Highlights vorweisen. So ist Hengeler bspw. für Porsche u. Bosch bei Streitigkeiten rund um die Dieselabgasaffäre mandatiert. Auch bzgl. der anrollenden Aufarbeitung von Cum-Ex-Geschäften in Banken ist sie u.a. im Fall Sarasin tätig. In komplexen Großmandaten kommt ihr u.a. auch das in den vergangenen Jahren aufgebaute Know-how zu Massenverfahren, u.a. aus dem KapMuG für Porsche bzgl. der versuchten Übernahme von VW, zugute.
Stärken: Starke aktien- u. kapitalmarktrechtl. Praxis mit Kontakten zu Bluechip-Mandanten.
Oft empfohlen: Dr. Markus Meier („sehr guter Litigator, direkt u. fokussiert“, Wettbewerber), Dr. Carsten van de Sande, Dr. Philipp Hanfland, Dr. Andreas Austmann, Dr. Viola Sailer-Coceani, Dr. Stefan Richter, John Flüh („sehr kompetent, erfahren u. lösungsorientiert“, Wettbewerber), Prof. Dr. Jochen Vetter („insbes. für Managerhaftung marktführendes Team für komplexe Mandate“, Wettbewerber)
Team: Gesellschaftsrecht: 38 Partner, 4 Counsel plus Associates; Konfliktlösung: 24 Partner, 4 Counsel
Schwerpunkte: Regelm. aus der gesellschaftsrechtl. Praxis mandatiert von Aufsichtsräten oder Vorständen, aber auch von Großaktionären (Private-Equity-Häuser) u. Familienstämmen. Renommierte Praxis in handels- u. haftungsrechtl. Prozessen, zunehmend auch in Compliance-Untersuchungen.
Mandate: Sarasin-Bank bei Aufarbeitung der Cum-Ex-Geschäfte, u.a. Abwehr von Anlegerklagen u. versicherungsrechtl. Ersatzansprüche in Schiedsverfahren nach niederl. Recht; Bosch bei in- u. ausl. Streitigkeiten wg. Dieselaffäre; Porsche gg. Anlegerklagen bzgl. Abgasmanipulation bei Dieselfahrzeugen u. in KapMuG-Verfahren wg. versuchter Übernahme von VW; Tüv Süd u. Tüv Süd Management Service gg. Anlegerklagen wg. falscher interner Prüfbescheinigungen für Investmentgesellschaft; Linde gg. Klage der DSW bzgl. Business Combination Agreement zw. Linde u. Praxair; Metro AG im Freigabeverfahren zur Konzernspaltung; Deutsche Bank in Klagen wg. Übernahmeangebot für die Postbank u. in KapMuG-Prozess wg. Prospekthaftung der Deutschen Telekom; BayernLB gg. Ex-Vorstände.
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