BINZ & PARTNER

Stuttgart★★★☆☆

Bewertung: Die Stuttgarter Corporate-Boutique hat sich auf ihre Wurzeln zurückbesonnen: Sie hat die rechtl. und strateg. Beratung von Inhaberunternehmern wieder in den Mittelpunkt ihrer multidisziplinären Arbeit gerückt. Im Zuge dieser Neuausrichtung hat sich ihr 3-köpfiges Prozessteam im Februar unter dem Label Burger Rosenbauer Beier selbstständig gemacht. Damit verlor Binz aber auch Hoffnungsträger aus der jüngeren Generation. Ob es den verbliebenen 5 Vollpartnern nun gelingt, eine neue, schlagkräftige Nachwuchsgeneration aufzubauen, wird von ihren Wettbewerbern aufmerksam verfolgt. Doch bezweifelt niemand ihre hohe Kompetenz in der Nachfolge- u. Vermögensberatung. Diese wurde zuletzt bspw. beim €2-Mrd-Börsenunternehmen Fielmann deutlich, bei dem Namenspartner Binz Aufsichtsratsvorsitzender ist: Dort wurde die Vorstandsnachfolge auf den 28-jährigen Nachkommen mit einer 2-gleisigen Vergütungsvereinbarung zum Vater so geregelt, dass dem Unternehmen in der Übergangsphase keine Mehrkosten entstehen.
Stärken: Außergerichtl. Beilegung von Gesellschafterstreitigkeiten; Arbeit in Aufsichts- oder Beiratsgremien
Oft empfohlen: Prof. Dr. Mark Binz („der hat Verve“, Wettbewerber), Prof. Dr. Götz Freudenberg („mit ihm kann man gut arbeiten“, Wettbewerber), Dr. Gerd Mayer, Dr. Armin Weinand („sehr besonnen“, Wettbewerber)
Team: 5 Eq.-Partner
Partnerwechsel: Simon Beier, Dr. Alexander Burger, Iris Rosenbauer (zu Burger Rosenbauer Beier)
Schwerpunkte: Beratung von Familienunternehmen, v.a. zur Unternehmensnachfolge, im Gesellsch.recht u. im M&A, mit steuerrechtl. u. stiftungsrechtl. Kompetenz. Optimierung von Finanzierungsstrukturen u. Rechtsformen (auch SE-Umwandlungen). Multidisziplinärer Beratungsansatz mit Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung.
Mandate: Familienstamm bei Umstrukturierung eines großen Spezialmaschinenherstellers; internat. tätiger Automobilzulieferer bei Unternehmensverkauf; Privatbank-Co-Eigner u. Gesellschafter einer Baumarktkette bei Beteiligungsverkäufen; Medizintechnikfirma in Pre-Sale-Umstrukturierung; Büroartikelhersteller bei Einführung einer Compliance-Struktur; familiengeführte Verlagsgruppe bei Neufassung des Gesellschaftsvertrags; Anlagenbauer in Nachfolgeregelung (Verkauf); Markenartikler im Generationswechsel; Adelsfamilie bzgl. Weiterführung eines Forstbetriebes u. anderer Güter; Logistikgruppe zu strukturierter Finanzierung; Mitgesellschafter eines Automobilzulieferers in Erbstreitigkeit; div. Gremienmitgliedschaften u.a. bei Automobilzulieferer Mahle Behr, Optikerkette Fielmann, Sensorikfirma Sick, Automatisierungstechniker Festo, Automobillogistiker Mosolf, Maschinenbauer Zahoransky.
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