BETTE WESTENBERGER BRINK

Rheinland-Pfalz/Saarland★★★★★

Bewertung: Angesichts zweier enormer Vorteile – dem Ansehen im Gesellschaftsrecht/M&A u. einer tiefen Spezialisierung im Bankrecht – ist es fast ein wenig verwunderlich, dass BWB in Mainz personell kaum wachsen kann. Zwar hält auch die Erfurter Dependance Ressourcen, etwa im Arbeitsrecht, bereit, doch im Heimatmarkt lässt die Resonanz, möglicherweise aufgrund der begrenzten Kapazitäten, ein wenig nach. Vielleicht aber auch aufgrund der deutl. überregionalen Ausdehnung – so gibt es beachtl. Transaktionen, die außerhalb von Rh.-Pf. betreut werden. Im Factoring ist die Beratung sogar nicht selten auf internat. Ebene geschätzt u. gefragt. Fintechplattformen werden nun schon seit Jahren umf. u. grenzüberschr. betreut. Anders als die meisten Wettbewerber vor Ort setzt BWB weniger auf ein Full-Service-Angebot, sondern sucht mit ihren Spezialisierungen den Anschluss an Großkanzleien u. Boutiquen.
Stärken: Beratung von Factoring-Instituten, Bank- u. Finanzrecht, Gesellschaftsrecht, M&A.
Oft empfohlen: Christian von der Lühe (Gesellschaftsrecht), Christian Faber (Bankrecht)
Team: 5 Eq.-Partner, 2 Associates, 3 of Counsel
Schwerpunkte: Bankrecht, insbes. Factoring, Corporate Finance u. Fintechgründungen sowie Gesellschaftsrecht/M&A; daneben Wirtschaftsverwaltungs- u. Immobilienrecht. Mandantschaft: Mittelstand sowie überreg. u. internat. Unternehmen, auch aus dem Non-Profit-Sektor. Weitere Büros in Erfurt u. Berlin. Frankreich-Desk.
Mandate: Vortex Energy Holding zu Verkauf an E.on; Tachoeasy bei Kauf des Softwarebüros Zauner; europ. Institution zur Entwicklung eines Gesetzes über Forderungsabtretung u. Factoring für die Ukraine; Emittentin eines Immobilienfonds (€40 Mio) zur Prospekterstellung; Fintechplattform zu Internationalisierung u. Kapitalmarktrecht; 4 niederl. Family Offices zum Verkauf von Anteilen an Kreditinstitut.
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