Orth Kluth

Nationaler Überblick Top 50★☆☆☆☆

Bewertung: Traditionell bietet die Kanzlei ihren Mandanten, einer Mischung aus mittelständischen Unternehmen u. Tochtergesellschaften internat. Konzerne, qualitativ hochwertige Arbeit zu verhältnismäßig kleinen Preisen. Dass Tradition bei OK aber nicht gleichbedeutend mit Stillstand ist, zeigte sich schon vor rund 3 Jahren, als die Kanzlei ihre internen Strukturen neu ordnete, um ihre Einzelpraxen besser miteinander zu verzahnen. Diese Neuorganisation trägt jetzt Früchte: Immer besser gelingt es, sich in größeren u. komplexeren Mandaten zu positionieren. Beispielhaft hierfür ist die Beratung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen bei der Aufsetzung eines europaweiten Buchungssystems, wo Gesellschafts- u. Vergaberechtler mit der IT/IP-Praxis Hand in Hand arbeiteten. Auch die M&A-Praxis profitiert. Immer öfter setzten zuletzt Mandanten aus dem Handelsrecht auch bei Transaktionen auf OK. Bestes öffentlich bekanntes Beispiel ist Henkel, die erstmals bei einem großen Ankauf auf OK zurückgriff. Und die stärkere Vernetzung von Bau-, Immobilien- u. Öffentlichrechtlern führt dazu, dass OK neben der klassischen Baubegleitung nun auch bei An- u. Verkauf sowie Finanzierung u. Realisierung von Projekten tätig ist. Ähnliches bietet sich auch für die Arbeitsrechtspraxis etwa in Zusammenarbeit mit dem Berliner Regulierungsteam an, das große Schienenverkehrsunternehmen wie Captrain u. SBB International berät.
Empfohlen für: Arbeit; Gesellsch.recht; Handel u. Haftung; Immo/Bau; M&A; Verkehr.
Siehe auch: Düsseldorf.
Anwälte in Deutschland: 55
Internat. Einbindung: Netzwerk mit befreundeten Kanzleien, regelm. grenzüberschreitend, häufig Niederlande u. Schweiz.
Entwicklung: Den Veränderungen der inneren Strukturen müssen nun die nächsten Entwicklungsschritte konsequent folgen, denn zuletzt zeigte sich OK nicht in gleichem Maße dynamisch wie viele Wettbewerber im Düsseldorfer Markt, der v.a. an Internationalität zulegte. Daher ist es gerade für den Ausbau des lukrativen Transaktionsgeschäfts nicht nur hilfreich, sondern notwendig, in internat. Beziehungen zu investieren. Hier sind einige lokale Wettbewerber deutlich weiter, wie z.B. Hoffmann Liebs mit ihrem ausgeprägten China-Fokus. Chancen bietet auch die jüngste Verstärkung für die Compliance-Praxis: Zu Beginn des Jahres schloss sich OK ein auf Wirtschaftsstrafrecht u. Compliance spezialisiertes 4-köpfiges Team von VBB an. Gelingt es, die Synergien, die sich z.B. an der Schnittstelle zum Gesellschafts- u. Arbeitsrecht ergeben könnten, zu heben, dürfte das einen deutlichen Schub bedeuten.
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