Gleiss Lutz

JuveAwards2018 Logo ComplianceDiese Wandlung hat Gleiss kaum jemand zugetraut: Hochklassige Governance-Gutachten hat die Kanzlei schon immer abgeliefert. Doch jetzt ist sie auch eine Compliance-Beraterin, die nach Ansicht von Mandanten „praxisorientierte und pragmatische“ Lösungen bietet. Geschickt hat sie dafür genau das Personal aufgebaut, das sie brauchte: Früher als die meisten anderen Großkanzleien holte sie sich einen Anwalt mit strafprozessualer Erfahrung ins Haus. Es folgte der Zugang von Dr. Dirk Scherp, der Seniorität und den Inhouseblick beisteuerte. Und mit Dr. Eike Bicker schließlich fand sie einen, der Praxisnähe bei seiner vorherigen Kanzlei Pohlmann gelernt hatte und – noch wichtiger für Gleiss – sich zum verbindenden Element der compliance-orientierten Gleiss-Anwälte entwickelte. Der Lohn: Bei einer Fülle ihrer Industriemandanten ist das Team bei Untersuchungen gefragt.
Daraus ist längst ein solides internationales Netzwerk aus kompetenten Kooperationskanzleien entstanden, das Gleiss bei der mit Korruptionsvorwürfen konfrontierten Mandantin Atlas nutzte. Bei alldem setzt sie auf ihre starken Einzeldisziplinen. Sie bringen das Team immer wieder in die Rolle des Risikoanalytikers, der in der Folge bei Aufbau oder Anpassung des CM-Systems berät. Bei Mandaten wie der internen Untersuchung für den Alno-Insolvenzverwalter zu möglichen Organhaftungsansprüchen verbindet sie das Beste beider Welten – um mit der Beratung des VW-Aufsichtsrats zu ihren Governance-Wurzeln zurückzukehren.
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