BRL Boege Rohde Luebbehuesen

JuveAwards2018 Logo Insolvenz und RestrukturierungBRL hat sich als Expertin für die schwierigen Fälle etabliert. In jedem Jahr hat sie Berührungspunkte zu den großen Insolvenzfällen – Prokon u. KTG Agrar bestimmten lange die Schlagzeilen.
Diesmal aber gelang der Kanzlei ein wahrer Insolvenz-Doppelschlag mit Air Berlin/Niki und zudem noch Alno. Da bei Air Berlin weder der Generalbevollmächtigte noch der Sach- bzw. Insolvenzverwalter mit großen Teams agierten, oblag dem im Markt als „herausragend und pragmatisch“ gelobten Stefan Denkhaus viel Verantwortung für die operativen Vorgänge.
Bei Alno war die Ausgangslage anders. Doch obwohl im Nachhinein ein Streit darüber entbrannt ist, wie tauglich das Instrument Eigenverwaltung im Fall des Küchenherstellers war: kein Zweifel, dass die BRL-Kombination aus Verwalter-Know-how, Erfahrung mit Gläubigern und hier auch steuerrechtlichem Spezialwissen am richtigen Fleck war. Unbestreitbar bringt in vielen Sanierungsfällen die Aufstellung mit eigenen Wirtschaftsprüfern u. Steuerberatern Nutzen. Das haben auch Verwalter anderer Kanzleien längst erkannt und greifen auf die Kompetenz zurück, wenn komplexe Haftungsansprüche durchgeprüft werden müssen. Auch bei der Abwehr von Anfechtungs- und Haftungsansprüchen, kennen sich die BRL-Profis aus und schütteln Deals der Marke Distressed M&A inzwischen aus dem Ärmel.
Bestellungen als Verwalter erhalten sie daneben eher für sensible Fälle, etwa die Kannenberg-Akademie im Bremer Umland – aber das ist eher noch das i-Tüpfelchen auf eine rundum souveräne Vorstellung auf schwieriger Bühne.
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Anwaltsporträts in dieser Kanzleibesprechung:
Stefan DenkhausBRL Boege Rohde Luebbehuesen
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