Latham & Watkins

JuveAwards2018 Logo GesellschaftsrechtSie hat ihre Offensive nun auch auf das Feld des Gesellschaftsrechts getragen. Latham & Watkins hat in der klassischen Corporate-Beratung einen Riesenschritt nach vorn gemacht und konkurriert immer öfter direkt mit Freshfields, Hengeler Mueller und Linklaters um die richtig großen Projekte im Umfeld der deutschen Großkonzerne. Die Rolle der Kanzlei bei Siemens ist kaum zu überschätzen – die Zusammenführung der Zugsparte mit dem französischen Wettbewerber Alstom begleitet die Kanzlei ebenso wie die Abspaltung und den Börsengang des Healthineers-Teilkonzerns. Existierende Kontakte spielten hier optimal zusammen mit den Verbindungen, die Dr. Rainer Traugott bei seinem Wechsel von Linklaters vor zwei Jahren mitbrachte. Die Düsseldorfer Teams um Dr. Harald Selzner, Dr. Martin Neuhaus, Rainer Wilke und Dr. Nikolaos Paschos erweitern ihren ohnehin breiten Mandantenstamm Jahr für Jahr, so zuletzt um Brenntag und Bosch, die bei einem großen Ausgliederungsprojekt auf Latham setzte. Der jüngste Zugang, Dr. Tobias Larisch von Freshfields Bruckhaus Deringer, brachte ein Mandat mit, bei dem E.on, RWE, EnBW, Vattenfall und die Stadtwerke München in einem Boot sitzen: die Übergabe der Atommüllzwischenlager an den Bund.
Dass Latham bei ihrem Angriff auf die Marktführer konsequent und erfolgreich einem strategischen Plan folgt, ist offensichtlich. Denn hier geht es nicht nur um M&A-Mandate, sondern um belastbare Beziehungen zu deutschen Top-Konzernen.
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