HENGELER MUELLER

Immobilienwirtschaftsrecht★★★☆☆

Bewertung: Die Immobilienpraxis konzentriert sich wie die Kanzlei insges. auf die Beratung bei großvol. Transaktionen inkl. Finanzierung. Dies demonstrierte sie etwa an der Seite von Axel Springer beim Verkauf der neuen Firmenzentrale in Berlin u. der angrenzenden Passage, das Dealvolumen lag bei €755 Millionen. Mit diesem Fokus ist HM deutl. schmaler aufgestellt als durchaus auch transaktionsorientierte Wettbewerber wie Clifford u. Freshfields, genießt auf dem Feld allerdings einen vergleichbar guten Ruf. Unterstrichen wird dies auch durch das zunehmende Engagement der Kanzlei als Koordinatorin bei grenzüberschr. Transaktionen – eine Entwicklung, die sich auch bei Freshfields beobachten lässt. Ein Bsp. ist die Beratung von Goldman Sachs beim Kauf des paneurop. ,Artemis‘-Portfolios, bei dem HM die Koordination div. Jurisdiktionen übernahm. Als Dealexpertin profitiert die Praxis auch von den zunehmenden Kapitalmarkttransaktionen im Immobilienmarkt, so begleitete sie etwa Apollo beim Einstieg bei Ado. Finanzierungen werden v.a. auf Kreditnehmerseite begleitet.
Stärken: Transaktionsmanagement (M&A).
Oft empfohlen: Thomas Müller („herausragender Anwalt, pragmatisch, schnell, professionell u. sympathisch“, „er weiß, wo das Tor steht“, „unangefochten gut“, Wettbewerber), Dr. Georg Frowein („fachl. top, flexibel“, Mandant), Dr. Martin Geiger, Dr. Daniel Kress
Team: 7 Partner, zzgl. Associates
Schwerpunkte: Transaktionen, Corporate Real Estate (inkl. Fondsstrukturierung u. NPL-Transaktionen), Finanzierungen. Notariat.
Mandate: Immobilienrecht: Apollo bei Beteiligungskauf an Ado; Axel Springer bei Verkauf des Axel-Springer-Neubaus u. der Axel-Springer-Passage; Blackstone bei Verkauf eines Bürokomplexes in der Münchner St.-Martin-Straße; Deutsche Asset Management bei Übertragung der Vermögensverwaltung für ww. investierte geschlossene Spezialfonds; Goldman Sachs bei Kauf ,Artemis-Portfolio‘; JPMorgan Asset Management bei Verkauf des Kölner ,Deutsche-Bank-Areals‘; Bank of America Merrill Lynch bei Finanzierung des Kaufs eines paneurop. Büroportfolios.
  • Teilen