LATHAM & WATKINS

Immobilienwirtschaftsrecht★★★☆☆

Bewertung: Die Kanzlei konzentriert sich im Immobilienwirtschaftsrecht entspr. der Ausrichtung der Gesamtkanzlei auf Private-Equity-Mandanten, die sie zuletzt bei mehreren Portfoliotransaktionen beriet. Auffällig war dabei die intensive Beteiligung des dt. Teams an grenzüberschr. Deals. Hier machte sich die inzw. engere Vernetzung der dt. Immobilienpraxis mit den Teams in London u. den USA bemerkbar. Dynamisch zeigte sich L&W zuletzt aber v.a. bei Finanzierungen, wo es ihr von Kreditnehmerseite kommend immer besser gelingt, auch Banken von sich zu überzeugen. V.a. ein erst zum Jahresbeginn ernannter Partner ist dabei besonders erfolgreich. Allerdings hatte L&W auch mit personellen Verlusten zu kämpfen. 2 hoch angesehene Counsel, deren Ruf dem der Eq.-Partner in nichts nachstand, verließen die Kanzlei in Richtung Eversheds. Bis dahin machte es gerade die breite Counsel-Ebene möglich, alle relevanten Themen des Immobilienrechts zu besetzen. Da Wettbewerber L&W ohnehin oft auf das reine Transaktionsgeschäft reduzieren, geht der Praxis mit dem Ausscheiden auch eine gewisse Glaubwürdigkeit verloren.
Stärken: Beratung von Private-Equ.-Investoren.
Oft empfohlen: Dr. Holger Iversen, Dr. Christian Thiele
Team: 3 Partner, 3 Counsel, 9 Associates
Schwerpunkte: Beratung institutioneller u. Private-Equ.-Investoren, v.a. bei Transaktionen. Zunehmend Immobilienfinanzierung (überwiegend Investoren).
Mandate: Immobilienrecht: Angelo Gordon bei Verkauf von 3 Wohnimmobilienportfolios; Ares Management bei Verkauf von Wohnportfolio; Morgan Stanley bei Kauf von Rhein-Ruhr-Zentrum, inkl. Finanzierung; Hanse Merkur bei Teilkauf von Projektentwicklung; LIP bei Kauf von mehreren Projektentwicklungen; Catella zu Finanzierung des Kaufs von Studentenwohnheimen; Vara bei Verkauf Immobilien u. Beteiligung in Deutschland u.den Niederlanden; Union Investment im Asset-Management; Bouwfonds regelm. bei (Re-)Finanzierungen u. Transaktionen; Allied Irish Banks bei Finanzierung von Immobilienkauf. Baurecht: Jungheinrich beim 2. Bauabschnitt der Konzernzentrale; Asklepios bei Krankenhaussanierungen; HafenCity Hamburg bei Infrastrukturmaßnahmen für südl. Überseequartier.
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