ASHURST

Immobilienwirtschaftsrecht★★☆☆☆

Bewertung: Der Fokus der Kanzlei liegt im Immobilienwirtschaftsrecht auf Transaktionen. Hier verfolgt sie einen ganzheitl. Ansatz u. berät ihre Mandanten in sämtl. relevanten Rechtsgebieten. Die Basis dieses Ansatzes ist die gute Zusammenarbeit mit anderen Praxisgruppen, etwa dem Investmentrecht, das bei der Beratung von institut. Investoren aktuell eine tragende Rolle spielt. Dazu passt die Eröffnung eines eigenen Büros in Luxemburg zum Oktober. Aber auch die Kooperation mit den internat. Immobilienpraxen vertiefte sich. Über das austral. Büro etwa intensivierten sich Beziehungen zu asiat. Investoren, die bei mehreren Akquisitionen im dt. Markt beraten wurden. Parallel dazu gewann die Praxis namh. nationale Mandanten wie z.B. Corpus Sireo hinzu. Auf der Finanzierungsseite kam mit Kurkowski ein Partner, der Erfahrung an der Schnittstelle zu Private Equity u. neue Mandanten mitbrachte. Dass nur gut 2 Jahre nach dem Weggang von 3 angesehenen Partnern nun auch Theismann die Kanzlei verlässt, schwächt die Praxis nur auf den ersten Blick. Tatsächlich reicht dessen Präsenz im Markt nicht an die von Muschter u. Deuerling heran. Mittelfristig wird Ashurst aber trotzdem nicht um personelle Verstärkung durch einen erfahrenen Anwalt herumkommen. 
Oft empfohlen: Dr. Liane Muschter („sehr serviceorientiert, hohe Flexibilität“, „tolles Team“, Mandanten), Derk Opitz, zunehmend: Nicolas Deuerling („sehr angenehmer Verhandler, detailverliebt aber auch abschlussorientiert“, „pragmatisch“, Wettbewerber)
Team: 4 Partner, 1 Counsel, 12 Associates, inkl. Finanzierung
Partnerwechsel: Filip Kurkowski (von Baker & McKenzie), Dr. Hendrik Theismann (zu Norton Rose)
Schwerpunkte: Transaktionen auf Investorenseite; zudem umfangr. Erfahrung bei (Re-)Finanzierungen.
Mandate: Immobilienrecht: Triuva bei Kauf ,K1‘; Kildare bei Verkauf ,Kettcar‘-Portfolio; Warburg regelm. in Transaktionen u. bei Mietvertrag mit Gruner+Jahr für neue Unternehmenszentrale; Aberdeen bei Kauf mehrerer Projektentwicklungen, u.a. ,Neue Mitte Altona‘; UniCredit bei Finanzierung des Kaufs von ,DuMont Carré‘; Natixis Pfandbriefbank bei Finanzierung von Kauf des ,Schicklerhauses‘; EQT u.a. mietrechtlich; lfd. R+V, Cerberus; Credit Suisse u. Deutsche Pfandbriefbank lfd. bei Finanzierungen.
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