Datenschutz

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Das Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 hat Unternehmen und Kanzleien elektrisiert. Kanzleien, die diese Entwicklung frühzeitig vorhersahen und investierten, wurden belohnt. Denn was für die Mandanten jetzt zählt, ist Erfahrung und ein guter Kontakt zu den Datenschutzbehörden. Beides kann neben Bird & Bird, DLA Piper u. Osborne Clarke auch Taylor Wessing bieten. Diese vier, aber auch Einheiten wie Noerr, White & Case oder Baker & McKenzie haben jetzt den klaren Vorteil, gleich mehrere erfahrene Partner vorweisen zu können. SSW Schneider Schiffer Weihermüller demonstriert hingegen, wie die Beratung zum Datenschutz auch konzentriert in kleiner Einheit funktioniert. Als Spezialisten für den Mittelstand stechen Luther und SKW Schwarz hervor, während sich Kanzleien mit starkem US-Bezug wie Jones Day und WilmerHale schon jetzt auf die Datenschutz-Litigation einstellen. Die Sonderkonjunktur, die die DSGVO ausgelöst hat, führte dazu, dass etliche IT-Teams auf Associate-Ebene wuchsen, Partnerwechsel hingegen weitgehend ausblieben. Umso mehr Aufmerksamkeit erregte daher der Wechsel des renommierten Datenschutzrechtlers Tim Wybitul von Hogan Lovells zu Latham & Watkins.

Die folgenden Bewertungen behandeln Kanzleien, die die Beratung zum Datenschutz umfassend abdecken. Darunter fallen umfangreiche Implementierungsprojekte zur DSGVO, aber auch die Beratung zu IT-Sicherheit und zu Datenstrategien. Kanzleien, die das Thema Datenschutz in einem speziellen Kontext abdecken, finden sich in den Kapiteln Compliance-Untersuchungen und Arbeitsrecht. Enger wird auch die Zusammenarbeit zwischen Datenschutz und Konfliktlösung.

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